USA Der Hinrichtungsalltag kehrt wieder ein
Huntsville - Der 57-jährige John Leslie Wheat hatte 1995 in Fort Worth drei Kinder erschossen und deren Mutter sowie drei weitere Erwachsene verletzt. Wie US-Medien berichteten, starb Wheat kurz nach 18 Uhr (Ortszeit) im Staatsgefängnis von Huntsville an einer Giftinjektion.
John Wheat hatte damals in einem Appartement in Fort Worth als Babysitter die drei Kinder einer Nachbarin beaufsichtigt. Als ihn die Frau später beschuldigte, ihre Tochter sexuell belästigt zu haben und mit der Polizei drohte, lief der Texaner Amok. Er holte mehrere Schusswaffen aus seiner Wohnung und richtete ein Blutbad an. Wheat tötete die zwei, sechs und acht Jahre alten Kinder mit Kopfschüssen und verletzte die Mutter schwer. Außerdem wurden eine Polizistin und zwei Nachbarn von Schüssen getroffen.
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Der 57-jährige Todeskandidat hatte auf Gnadengesuche verzichtet. In Texas sind damit nach Wiedereinführung der Todesstrafe Anfang der achtziger Jahre 247 Menschen exekutiert worden, weit mehr als in anderen Bundesstaaten der USA. Im vergangenen Jahr wurde hier mit 40 Hinrichtungen ein Jahresrekord für einen einzelnen Bundesstaat aufgestellt.