Von Biber angenagter Baum fällt auf Straße - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

kurz & krass Fieser Biber

Biber bei der Arbeit: Kleines Tier verursachte großen Schaden
Biber bei der Arbeit: Kleines Tier verursachte großen Schaden

Biber bei der Arbeit: Kleines Tier verursachte großen Schaden

Foto: dapd
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Biber nagen an Bäumen, das ist ihr Job. Problematisch wird es, wenn sie das in der Nähe einer Straße tun, wie Autofahrer im Allgäu erfahren mussten. Dumm lief es auch für einen Senior in Ulm: Klopapier kam ihn teuer zu stehen. Die kuriosesten Kurzmeldungen der vergangenen Tage. Klicken Sie sich durch!

Angenagter Baum fällt auf Straße


Obergünzburg - Ein Biber hat neben einer Straße im Allgäu einen Baum angenagt und so einen Verkehrsunfall verursacht. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Tier den Baum so stark beschädigt, dass er auf die Staatsstraße zwischen Obergünzburg und Ronsberg fiel. Zwei Frauen konnten ihre Autos nicht mehr rechtzeitig anhalten und rammten den Baum. Die Fahrerinnen blieben unverletzt, an ihren Wagen entstand jedoch ein Schaden von zusammen mehreren tausend Euro. Der Baum musste von der Feuerwehr zersägt werden, da er quer auf der Straße lag.

38.000 Geldscheine in Auto entdeckt


Straßburg - Bei einer Routinekontrolle nahe Straßburg hat der französische Zoll in einem Auto 1,8 Millionen Euro in bar gefunden. Insgesamt 38.000 Geldscheine von 20 bis 500 Euro waren hinter der Lehne des Rücksitzes versteckt. Die beiden Insassen - zwei in Portugal lebende Chinesen - wurden in Untersuchungshaft genommen.

Den Fund machten Zollbeamte bereits am 11. November. Der Vorfall sei zunächst mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht bekanntgegeben worden, sagte der Leiter der Zolldirektion in Straßburg, Marc Steiner.

Die beiden Chinesen seien von Portugal nach Paris geflogen, wo ihnen der Wagen übergeben worden sei, erläuterte Steiner. Sie hätten ausgesagt, sie seien auf dem Weg nach Wien gewesen. Gegen die Männer werde nun wegen Geldwäsche und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Die Herkunft des Geldes sei noch unbekannt. Es sei aber anzunehmen, dass es aus "diversen kriminellen Aktivitäten" stamme.

2800 Euro Becherpfand


Weimar - Offenbar haben Diebe im Hüttendorf rund um die Weimarer Eislaufbahn mit gestohlenen Pfandbechern Profit gemacht: Sie klauten rund 1400 Becher aus einer Bude, wie die Polizei mitteilte. Anschließend kassierten die Unbekannten über mehrere Tage verteilt am Rückgabetresen für jede einzelne der Tassen das Pfand.

Bei zwei Euro Pfand pro Tasse machten die Diebe 2800 Euro Gewinn. Dem Standbetreiber fiel der Trick laut einem Polizeisprecher auf, weil Geld in der Pfandkasse und zwischenzeitlich auch Becher fehlten.

Verstorbener unter falschem Namen beigesetzt

München - Vermutlich aufgrund einer Namensähnlichkeit zweier Verstorbener sind auf dem Münchner Ostfriedhof zwei Särge vertauscht worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, hatte ein Bestattungsunternehmen Mitte November offenbar einen falschen Sarg ausgehändigt bekommen. Der Verstorbene wurde vermutlich unter falschem Namen beigesetzt. So entstand der Eindruck, der Sarg sei verschwunden. Daraufhin hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen der Störung der Totenruhe eingeleitet.

Nun wurde der zweite Sarg in der Kühlkammer des Friedhofs gefunden. Es handele sich um eine "in der Geschichte der Städtischen Friedhöfe München (SFM) bislang einmalige und bedauerliche Verwechslung", hieß es von der Stadt. Die Friedhofsleitung entschuldigte sich bei den Angehörigen.

Ohr um Ohr


Sydney - Ein pensionierter australischer Pfarrer hat im Streit um einen Parkplatz einem anderen Priester angeblich ein Ohr abgebissen. Der 80-jährige Angeklagte musste sich vor einem Gericht in der Stadt Perth verantworten.

Wie die Polizei mitteilte, forderte der katholische Priester nach einer Auseinandersetzung vor dem Seniorenwohnheim der beiden Männer seinen 81-jährigen Gegner auf, etwas vom Boden aufzuheben.

Erst zu Hause merkte das Opfer, dass er sein rechtes Ohr in die Tasche gesteckt hatte . "Ich habe nicht bemerkt, dass es weg war", sagte Pater Thomas Smith der Tageszeitung "Sunday Times" über den Streit im November.

"Es hat furchtbar ausgesehen, als ob es die Katze angefressen hatte." In einer zehnstündigen Operation nähten Ärzte das Ohr wieder an. Der Prozess wurde auf Januar vertagt.

Tausche Geld gegen Klopapier


Ulm - Ein Senior ist in Ulm Trickbetrügern auf dem Leim gegangen und hat sein Geld gegen Klopapier getauscht. Das Opfer wurde um mehrere tausend Euro gebracht, wie die Polizei berichtete. Der 68-Jährige war auf der Straße angesprochen und in ein Gespräch verwickelt worden. Arglos tauschte der Mann sein Geld mit Aussicht auf einen hohen Gewinn gegen eine Tasche mit Klopapier ein. Die beiden Betrüger hatten den Senior von ihrer vermeintlichen Notlage überzeugt - sie müssten dringend ausländisches Geld in Euro wechseln.

Vandalen schütten Weinproduktion von Jahren aus


Montalcino - Vandalen sind in das Weingut Case Basse in Montalcino rund hundert Kilometer südlich von Florenz eingebrochen und haben etwa 63.000 Liter Wein aus den Fässern gelassen. Nach Angaben von Giuseppe Soldera, dem Besitzer des Weinguts, wurden fast alle Vorräte des Weins Soldera Brunello di Montalcino der Jahrgänge 2007 bis 2012 zerstört.

"Sie haben keine einzige Flasche geklaut", sagte Soldera, der den Schaden auf mehrere Millionen Euro bezifferte. Nur ein kleiner Rest des Weins sei ihm geblieben. Dessen Preis dürfte immerhin gestiegen sein.

bim/dpad/dpa/AP

Mehr lesen über