Charlie Hebdo: Explosionen bei Versteck der Attentäter - DER SPIEGEL
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Polizei stürmt Zufluchtsort der "Charlie Hebdo"-Attentäter

Bei der Druckerei, in der sich die Attentäter von "Charlie Hebdo" verschanzen, sind Explosionen und Schüsse zu hören. Die Polizei stürmt offenbar das Gebäude. Ein Zugriff wird auch aus Paris gemeldet, wo ein Terrorist Geiseln in einem jüdischen Supermarkt in seiner Gewalt hat.
Polizisten vor der Druckerei in Dammertin: Zugriff auf die Attentäter
Polizisten vor der Druckerei in Dammertin: Zugriff auf die Attentäter

Polizisten vor der Druckerei in Dammertin: Zugriff auf die Attentäter

Foto: Etienne Laurent/ dpa
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Paris - Stundenlang hatten die Eliteeinheiten mit ihrem Zugriff gewartet, am späten Nachmittag ging es dann offenbar los: Aus dem Industriegebiet in dem Ort Dammartin-en-Goële nordöstlich von Paris waren Schüsse und Explosionen zu hören, Rauchwolken stiegen auf. Dort haben sich in einer Druckerei die Brüder Chérif, 32, und Saïd Kouachi, 34, verschanzt. Sie gelten als die beiden Hauptverdächtigen des mörderischen Anschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo". Die Brüder haben möglicherweise eine Geisel in ihrer Gewalt.

Die beiden Terroristen waren nach einer Verfolgungsjagd und einer Schießerei in das Gebäude in der Nähe des Pariser Flughafens Charles de Gaulle geflüchtet.

Zeitgleich hielt ein anderes Geiseldrama die französischen Sicherheitskräfte in Atem: Ein schwer bewaffneter Mann stürmte im Osten von Paris ein jüdisches Lebensmittelgeschäft und brachte mehrere Menschen in seine Gewalt. Möglicherweise kamen dabei zwei Menschen ums Leben. Auch von dort wurde am Nachmittag über einen Zugriff berichtet.

Mehrere Medien meldeten unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Geiselnehmer habe mit der Tötung seiner Gefangenen gedroht, sollte die Druckerei in Dammartin-en-Goële gestürmt werden.

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als/dpa/Reuters/AFP