Flüchtlingshelfer berichten aus Idomeni "Ein Privatleben gibt es nicht mehr"
Helfer und Flüchtlinge in Idomeni
Foto: AP/ CTKMehr als 10.000 Menschen sind noch immer in Idomeni. Für die meisten Beobachter ist das Flüchtlingscamp an der griechisch-mazedonischen Grenze ein Ort, der für Verzweiflung steht. Ein Lager, in dem die Migranten schon seit Monaten unter unmenschlichen Bedingungen leben müssen, nachdem die Balkanroute geschlossen wurde und der Weg nach Europa am Stacheldraht endete.
Aber jenseits der Trostlosigkeit und des Leids ist Idomeni auch ein Ort, der Hoffnung macht. Denn aus der ganzen Welt sind Hunderte Menschen hierhergekommen, um den Flüchtlingen zu helfen - freiwillig und solange es ihnen möglich ist.
Es sind Menschen aus allen Alters- und Berufsgruppen. Doch in letzter Zeit begegnet ihnen Misstrauen - von der griechischen Regierung, Polizei und Medien. Den Aktivisten wird vorgeworfen, die Flüchtlinge zu Gewalt anzustacheln.
Dabei ist die große Mehrheit nach Idomeni gekommen, um den Alltag der Flüchtlinge erträglicher zu machen. Sie verteilen Lebensmittel, stehen Müttern und Kindern bei, reparieren Zelte. SPIEGEL ONLINE hat mit einigen Helfern gesprochen:
Flüchtlingscamp: Die Helfer von Idomeni