Militärische Zusammenarbeit Iran setzt auf Allianz mit Russland
Irans Verteidigungsminister Amir Hatami (Archiv)
Foto: DPA/ IRANIAN DEFENSE MINISTRYDer "Islamische Staat" ist aus Rakka vertrieben, aber in Syrien geht der blutige Viel-Fronten-Krieg weiter. Das Regime von Machthaber Baschar al-Assad wird im Ringen um das Land von Iran und Russland unterstützt. Teheran hat nun bekannt gegeben, die militärische Zusammenarbeit mit Russland in Syrien weiter intensivieren zu wollen.
"Der Ausbau der militärischen Zusammenarbeit mit Moskau spielt eine strategische Rolle in der iranischen Außenpolitik", sagte Verteidigungsminister Amir Hatami. Die Zusammenarbeit sei auch notwendig, um die Sicherheit in der Region vor Terrorismus zu gewährleisten, sagte Hatami in einem Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Schoigu. Das berichtet die Nachrichtenagentur ISNA.
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Zudem verkündete Iran, dass es sein Raketensystem schneller ausbauen wolle - als Reaktion auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, einen härteren Kurs gegen das Regime zu fahren. "Wir werden den Kampf gegen den Imperialismus und Zionismus fortsetzen und sogar den Ausbau unserer Raketensysteme beschleunigen", kündigte die Iranische Revolutionsgarde an.
Bereits Ende September hatte Iran nach eigenen Angaben eine neue Mittelstreckenrakete erfolgreich getestet. Die Rakete soll eine Reichweite von 2000 Kilometern haben und mehrere Sprengköpfe tragen können.
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Trump hatte scharfe Sanktionen gegen die Revolutionsgarden angekündigt, die künftig wie eine Terrororganisation behandelt werden sollen. Die Elitetruppe untersteht direkt dem iranischen Führer Ajatollah Ali Khamenei, der in allen strategischen Belangen des Landes das letzte Wort hat.