David Stein, - DER SPIEGEL
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David Stein,

• aus DER SPIEGEL 31/1999
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38, Physiker beim amerikanischen Geheimdienst CIA, und Jim Gillogly, Computerwissenschaftler aus Kalifornien, haben eine Nuss geknackt, an der professionelle Geheimnistuer und Amateur-Kryptografen aus aller Welt seit fast zehn Jahren gescheitert sind. Unabhängig voneinander gelang es beiden, die Inschrift der Skulptur »Kryptos« im Hof des CIA-Hauptquartiers in Langley (US-Staat Virginia) zu entziffern. Darauf sind an die 2000 Buchstaben gestanzt, deren Folge zunächst sinnlos erscheint. Doch die darin enthaltene Botschaft ist mehrfach und hoch kompliziert verschlüsselt. Stein hatte nach mehr als 400 Stunden mit Papier und Bleistift Erfolg. Gillogly, der die Inschrift nie im Original gesehen hatte, arbeitete mit einem eigens geschriebenen Computerprogramm. Im Wettkampf Mann gegen Maschine gelangten beide zeitgleich ans Ziel. Fast - denn das Geheimnis der letzten 97 Buchstaben blieb noch im Dunkeln. Und der erste Teil der Botschaft liest sich auch dechiffriert beinahe so kryptisch wie der Rest des Puzzles. Kostprobe: »Zwischen feinen Schatten und der Abwesenheit des Lichts liegt die Nuance der Illusion.«

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