Am Rande Der große Unterschied
Während Frauen immer mehr Männerbastionen stürmen, Auto fahren, Fußball spielen und Bier trinken, und während Männer bald sogar Kinder auf die Welt bringen können und schon mal bei der pränatalen Gymnastik potenzielle Wehen veratmen, entdecken Forscher immer öfter den großen Unterschied. Und der sitzt nicht nur zwischen den Beinen: Frauenhirne sind kleiner und leichter als Männerhirne. Frauen haben mehr graue Gehirnzellen, bei Männern überwiegen die strahlend weißen. Und das zerebrale Eroszentrum von Frauen und Schwulen ist gerade halb so groß wie das heterosexueller Männer.
Das sind die harten Fakten. Nun leiten unsere postemanzipatorischen Wissenschaftler daraus nicht die allgemeine Unterlegenheit der Frau gegenüber dem (Hetero-)Mann ab wie weiland Schopenhauer oder Nietzsche. Nein, sie haben tröstende Erklärungen: Die grauen Zellen seien effizienter als die weißen und machten das geringe Gewicht wett. Frauen denken mit Powerbooks, Männer mit Tischcomputern. Und wenn Männer besser in Mathematik sind, wie die Forscher sagen, erfreuen sich Frauen dafür besserer sprachlicher Fähigkeiten.
Na prima. Frauen sabbeln mehr. Falsch, sagen die Forscher der medizinischen Fakultät der Indiana-Universität in den USA: Sie hören besser zu! 20 Männern und 20 Frauen wurde aus einem Roman von John Grisham vorgelesen, und während die Frauen den Text aufmerksam mit linker und rechter Gehirnhälfte verfolgten, hörten die Männer nur mit links zu. Mit der Verstandeshälfte also.
Dass Frauen besser zuhören ist natürlich Quatsch, wie jeder Mensch weiß, der eine Mutter gehabt hat. Hätten die Forscher eine Frau vorlesen lassen, hätten die Zuhörerinnen ihre rechte, emotionale Hirnhälfte sicher auch deaktiviert. Frauen bringen Männern zu viel Gefühl entgegen. Das ist die wirkliche Erkenntnis.