Altersvorsorge PDS-Connection gescheitert
Berlin - Unter maßgeblicher Beteiligung von Brandenburgs Landeschef Ralf Christoffers wollten mehrere Bürgermeister der Postkommunisten einen Zweckverband aus der Taufe heben, der die Altersvorsorge für die Arbeiter und Angestellten der Städte und Gemeinden kostengünstiger abwickelt als die bisherigen Versorgungskassen.
Mit der Neuen Zusatzversorgungskasse (NZVK), die von der Kommunalaufsicht bis heute noch nicht zugelassen ist, nahm etwa Berlins PDS-Kultursenator Thomas Flierl bereits im vergangenen Jahr Verhandlungen auf, um für Tausende Beschäftigte aus seinem Verantwortungsbereich einen Wechsel zu organisieren.
Prüfer des brandenburgischen Innenministeriums werfen der Kasse unseriöses und "rechtswidriges" Verhalten vor, was diese bestreitet. Inzwischen geht auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mit einer Strafanzeige gegen die NZVK vor. Die NZVK dürfe keine Versicherungsgeschäfte betreiben, so die Aufsicht.