Berlin: Ampel-Koalition will das 13. Monatsgehalt streichen - DER SPIEGEL
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Berlin Ampel-Koalition will das 13. Monatsgehalt streichen

In Berlin sind SPD, FDP und Grüne auf dem Weg zu einer Koalition ein deutliches Stück vorangekommen. Nach langwierigen Gesprächen einigten sie sich darauf, die jährlichen Personalkosten im Öffentlichen Dienst bis 2006 um zwei Milliarden Mark zu senken.
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Berlin - Zur Umsetzung strebe man nach der Bildung des neuen Senats einen Solidarpakt mit den Gewerkschaften an. Bisher herrschte Einigkeit über die Einsparsumme von einer Milliarde Mark. Das teilte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Dienstag mit.

Erreicht werden soll die zweite Milliarde durch teilweisen Verzicht auf Tarifsteigerungen, Altersteilzeitregelungen und Instrumente der Arbeitszeitverkürzung. Zudem sollen Beschäftigte auf das 13. Monatsgehalt verzichten. Mit gutem Beispiel wollen hier Mitglieder des Senats, der Bezirksämter sowie Staatssekretäre vorangehen. Außerdem solle die Gewerbesteuer nicht gesenkt werden, beschlossen die Verhandlungsführer.

Bislang war klar, dass die jährlich 14,1 Milliarden Mark Personalkosten um eine Milliarde Mark gesenkt werden. Hierfür sollen bis 2006 rund 15.000 Stellen wegfallen, indem Mitarbeiter altersbedingt in den Ruhestand gehen.