BND-Präsident: Geheimdienst befürchtet großen Anschlag vor US-Wahl - DER SPIEGEL
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BND-Präsident Geheimdienst befürchtet großen Anschlag vor US-Wahl

Vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November rechnet der Bundesnachrichtendienst mit neuen großen Anschlägen in den USA. Der Angriff könne aber auch ein verbündetes Land treffen, sagte BND-Präsident August Hanning.
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Heidelberg - Al-Qaida habe sich in den vergangenen Monaten personell und organisatorisch völlig neu aufgestellt, sagte Hanning am Dienstagabend vor dem Amerikanisch-Europäischen Freundschaftsclub in Heidelberg. Die Terror-Gefahr sei größer den je, deshalb seien auch US-Einrichtungen in Deutschland gefährdet.

Eine anonyme Bombendrohung gegen die US-Botschaft in Berlin stellte sich am Dienstagabend nach Berichten der Polizei als Fehlalarm heraus. An der Drohung "sei nichts", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur ddp. Die Polizei nehme die Drohung "nicht ernst".

Der Berliner "Tagesspiegel hatte zuvor berichtet, die anonyme Drohung sei um 19.35 Uhr telefonisch in der Botschaft eingegangen. Den Inhalt des Gesprächs habe die Botschaft nicht mitgeteilt. Die Polizei habe die direkt beim Botschaftsgebäude gelegene Bar Windhorst vorsichtshalber geräumt. Die Gäste konnten aber wenig später in das Gebäude zurückkehren.