Burkhard Hirsch "Eine parteiinterne Diskussion"
Hamburg - "Man muss natürlich dafür sorgen, dass die Personaldiskussion nicht die Sachthemen überwuchert und dass der Bürger nicht den Eindruck bekommt, das sei hier ein zerstrittener Haufen", sagte Hirsch im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die Debatte sei allerdings zum jetzigen Zeitpunkte eine "parteiinterne Diskussion, die ich für ganz normal und nicht für eine Katastrophe halte".
Hirsch nannte den Vorstoß des nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Möllemann, einen Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2002 zu benennen, richtig und notwendig. Dahinter stehe das Ziel der Freien Demokraten, sich nicht länger als Hilfstruppe einer größeren Partei zu verstehen und sich vom Zwang zu Koalitionsaussagen zu lösen. Die FDP müsse endlich ein eigenes, aussagekräftiges Programm formulieren.