CDU: Einwanderer zu "Integrationskursen" verpflichten - DER SPIEGEL
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CDU Einwanderer zu "Integrationskursen" verpflichten

Die CDU hat offenbar einen Plan, wie künftigen Einwanderern die "christlich-abendländische Kultur" nahe gebracht werden soll. Die Christdemokraten wollen die neuen Bürger auf die Schulbank schicken.
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Berlin - Wer einen Daueraufenthalt anstrebt, muss in einem "Integrationskurs" Deutsch, die Grundzüge der Rechtsordnung der Bundesrepublik sowie Geschichte und Kultur Deutschlands lernen, soll es in einem CDU-Positionspapier heißen. Am Montag stehe der neue Vorschlag zur Abstimmung im Parteivorstand, berichtet die "Welt".

Das Papier sei in den letzten Tagen vom saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller und dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Bosbach erarbeitet worden. In dem Text heiße es, dass nach Deutschland kommende Ausländer "sich in unsere sozialen und kulturellen Lebensverhältnisse" einordnen müssten, schreibt die Zeitung. "Dies bedeutet, dass die Werteordnung unserer christlich-abendländischen Kultur, die von der Tradition der europäischen Aufklärung geprägt wurde, in Deutschland akzeptiert wird." Frühzeitige Maßnahmen wie die Integrationskurse könnten nach Überzeugung der Christdemokraten helfen, "Separierungstendenzen und damit die Bildung von Parallelgesellschaften" zu vermeiden.