Claudia Roth: "Ich bin dafür, dass demonstriert wird" - DER SPIEGEL
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Claudia Roth "Ich bin dafür, dass demonstriert wird"

Die designierte Grünen-Chefin Claudia Roth bleibt in der innerparteilichen Diskussion um Proteste gegen Atomtransporte bei ihrem Kurs gegen Umweltminister Jürgen Trittin. Im Deutschlandfunk-Interview sagt Roth, sie sei dafür, dass demonstriert werde - "und zwar kräftig".
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Hamburg - "Ohne jeden Zweifel sind Demonstrationen natürlich das Recht eines jeden Einzelnen, und es wäre noch schöner, wenn die Grünen sich gegen Demonstrationen aussprechen würden", sagte Roth. Durch den Protest werde auch den Kraftwerksbetreibern deutlich gemacht, dass sie den Atomkonsens endlich unterschreiben müssten. Umweltminister Trittin hatte erklärt, die Mehrheit des Parteirates der Grünen halte es nicht für klug, gegen notwendige, unabweisbare Atomtransporte zu demonstrieren.

Die neue Chefin der Grünen räumte ein, es sei "ganz schwierig" zu vermitteln, dass zum Atomkonsens auch weiter Atomtransporte gehören würden. Ein Atomtransport wie vom französischen La Hague sei aber im Sinne des Atomkonsenses und internationaler Verpflichtungen notwendig.