CSU Konservative schließen sich gegen Seehofer zusammen
CSU-Chef Seehofer: Konservative wollen personelle Erneuerung
Foto: Jörg Carstensen/ dpaNürnberg - "Konservativer Aufbruch - CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit" nennt sich die Initiative, die 20 christsoziale Lokalpolitiker gegründet haben. Nach Informationen der "Welt" fürchten die Gründungsmitglieder die "Ausgrenzung konservativer und wirtschaftsliberaler Positionen" in ihrer Partei.
Statt die Wahlversprechen der Union umzusetzen und an einer Reform der Energiewende, der Steuer- und der Sozialpolitik zu arbeiten, habe Angela Merkel dafür gesorgt, dass nur noch SPD-Themen verhandelt würden. Vor allem an der Sozialpolitik der Großen Koalition stören sich die Initiatoren. "Auch die Parteiführung der CSU kann in zentralen Fragen (…) kaum Erfolge vorweisen", heißt es im Gründungsmanifest der Initiative.
Ausdrücklich wendet die Gruppe sich gegen die CSU-Führung um Horst Seehofer. Sie fordert eine "personelle Erneuerung der CSU".
Bisher haben sich nur Lokalpolitiker zusammengeschlossen. Aus der Initiative heißt es allerdings, man stehe in Verhandlungen "mit mehreren bekannten Politikern in Landtag und Bundestag".