CSU München: Stoibers Kehraus - DER SPIEGEL
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CSU München Stoibers Kehraus

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber will einen völligen Neuanfang in der Münchner CSU. Bei einem Krisengespräch am Morgen wollte der Parteichef den Bezirksvorstand zum geschlossenen Rücktritt bewegen.
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München - Der Münchner CSU-Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer sagte vor dem Treffen in der Münchner Parteizentrale, er erwarte von den Gesprächen ein klares Signal für einen Neuanfang. Jetzt seien die Rückkehr zur Sacharbeit und die Vermeidung weiterer Turbulenzen in der Partei nötig.

Stoiber selbst äußerte sich unmittelbar vor dem Treffen nicht zu den Inhalten der Gespräche. Er hatte in der vergangenen Woche als Zeichen für einen glaubhaften Neuanfang einen kompletten Rücktritt des Münchner CSU-Vorstandes vorgeschlagen, war damit aber auch auf Kritik gestoßen.

Die Münchner CSU-Vorsitzende und bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier, die nach Erpressungsvorwürfen intern unter Druck geraten war und ihren Rücktritt als Münchner CSU-Chefin für September angekündigt hatte, nahm an dem Krisentreffen nicht teil. Nach der Aussprache will Stoiber selbst am Mittag die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informieren.