CSU-Rentenpläne: Zank um Edmunds 100-Euro-Kinder - DER SPIEGEL
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CSU-Rentenpläne Zank um Edmunds 100-Euro-Kinder

Die Vorschläge des CSU-Chefs Edmund Stoiber für eine Kinderrente haben in der CDU-Führung Unmut ausgelöst. Man könne Kinderlosigkeit nicht doppelt bestrafen, indem man Ehepaare mit Nachwuchs derart besser stelle, sagte CDU-Präsidiumsmitglied Hildegard Müller. Ein solcher Schritt spalte das Land.
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Düsseldorf - Müller nannte die Pläne "gesellschaftspolitisch bedenklich". Man spalte das Land, "wenn man denen, die keine Kinder haben, den Schwarzen Peter gibt, indem sie höhere Beiträge zahlen und indem sie geringere Anwartschaften bekommen", zitierte die "Rheinischen Post" Müller.

Der bayerische Ministerpräsident hatte am Sonntagabend seine Pläne für eine Entlastung von Familien mit Kindern konkretisiert, die der SPIEGEL veröffentlicht hatte. Er wolle erreichen, dass Eltern mit Kindern "eine zusätzliche Art Kinderrente bekommen", sagte der CSU-Chef in der ZDF-Sendung "Berlin direkt".

Er könne sich vorstellen, dass Eltern pro Kind etwa 100 Euro oder für zwei Kinder 200 Euro mehr Rente bekommen. Zudem müsse alles getan werden, dass Eltern in der Erziehungszeit weniger Beiträge zu den Sozialversicherungen zahlen müssten.