Dessau: Schröder am Mahnmal Adrianos - DER SPIEGEL
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Dessau Schröder am Mahnmal Adrianos

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat des ermordeten Mosambikaners Alberto Adriano gedacht. Er legte im Stadtpark von Dessau an der Stelle einen Kranz nieder, wo der Familienvater von drei Skinheads angegriffen worden war.
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Dessau - Der Kanzler verharrte in einer Schweigeminute, nachdem er das gelbe Blumengesteck an dem errichteten Mahnmal niedergelegt hatte. Auf der schwarz-rot-goldenen Schleife des Kranzes stand: "Der Bundeskanzler Gerhard Schröder". Gemeinsam mit Schröder gedachten der finnische Ministerpräsident Paavo Lipponen und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner (SPD), des ermordeten Familienvaters. Rund 100 Zuschauer beobachteten die Szene. Einige Passanten kamen nach der Zeremonie auf den Kanzler zu und sagten ihm, er habe damit "ein richtiges Zeichen gesetzt".

Schröder befindet sich auf einer Rundreise durch den Osten Deutschlands. Sein Stopp im Dessauer Stadtpark war ursprünglich nicht eingeplant.

Die drei Mörder Adrianos waren am Mittwoch zu lebenslanger beziehungsweise neunjähriger Haft verurteilt worden.

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