Die Woche in Bildern: Eine Weltreise - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Die Woche in Bildern Eine Weltreise

Von Santiago de Chile, über Japan, Jakarta, Tschetschenien, Moskau, Tostedt, Mainau und Kairo zurück nach Amerika. Freude, Trauer, Müdigkeit, Wut, Ablenkung, Zuversicht - ein Querschnitt durch die politischen Bilder der Woche.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Bruderkuss: Der ägyptische Präsident Husni Mubarak kann sich der einnehmenden Geste seines Gesprächspartners, Jassir Arafat, kaum erwehren. Der Palästinenserpräsident besuchte seinen Glaubensbruder Mubarak in Kairo, um die nächste Verhandlungsrunde im Nahost-Friedensprozess vorzubereiten.

Bruderkuss: Der ägyptische Präsident Husni Mubarak kann sich der einnehmenden Geste seines Gesprächspartners, Jassir Arafat, kaum erwehren. Der Palästinenserpräsident besuchte seinen Glaubensbruder Mubarak in Kairo, um die nächste Verhandlungsrunde im Nahost-Friedensprozess vorzubereiten.

Foto: DPA
Einschläfernd: Parlamentsdebatten sind offenbar selten aufregend. Der indonesische Präsident Abdurrahman Wahid nutzt die Zeit anderweitig und nickt im hohen Haus von Jakarta ein.

Einschläfernd: Parlamentsdebatten sind offenbar selten aufregend. Der indonesische Präsident Abdurrahman Wahid nutzt die Zeit anderweitig und nickt im hohen Haus von Jakarta ein.

Foto: AFP
Verführerisch: Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nutzt die parlamentarische Sommerpause für einen Kurztrip auf die Bodensee-Insel Mainau. Beim Duft der Rosen mal alles hinter sich lassen: Parteispendenskandal, Personalquerelen, Aktionismus, Renten- und Steuerreform, Schlappe im Bundesrat...

Verführerisch: Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nutzt die parlamentarische Sommerpause für einen Kurztrip auf die Bodensee-Insel Mainau. Beim Duft der Rosen mal alles hinter sich lassen: Parteispendenskandal, Personalquerelen, Aktionismus, Renten- und Steuerreform, Schlappe im Bundesrat...

Foto: DPA
Gedenken: Vor 55 Jahren warf die US-Air-Force die zweite Atombombe über Japan ab. Fast 70.000 Menschen kamen bei dem Inferno in Nagasaki ums Leben. In der Urakami-Kathedrale, nur 500 Meter vom damaligen Detonationszentrum entfernt, gedenken die Überlebenden den Toten - in der traditionellen Trauerfarbe Weiß.

Gedenken: Vor 55 Jahren warf die US-Air-Force die zweite Atombombe über Japan ab. Fast 70.000 Menschen kamen bei dem Inferno in Nagasaki ums Leben. In der Urakami-Kathedrale, nur 500 Meter vom damaligen Detonationszentrum entfernt, gedenken die Überlebenden den Toten - in der traditionellen Trauerfarbe Weiß.

Foto: AP
Trauer: In der Rushhour explodiert in einem Fußgängertunnel am Puschkin-Platz im Herzen Moskaus eine Bombe. Acht Menschen sterben. Über 90 Passanten werden zum Teil schwer verletzt. Am Tag danach ist der rußgeschwärzte Tunnel wieder belebt. Blumensträuße zeugen von der Trauer um die Opfer.

Trauer: In der Rushhour explodiert in einem Fußgängertunnel am Puschkin-Platz im Herzen Moskaus eine Bombe. Acht Menschen sterben. Über 90 Passanten werden zum Teil schwer verletzt. Am Tag danach ist der rußgeschwärzte Tunnel wieder belebt. Blumensträuße zeugen von der Trauer um die Opfer.

Foto: DPA
Gerechtigkeit: Die Rechnung des ehemaligen chilenischen Diktators Augusto Pinochet ist nicht aufgegangen. Der oberste Gerichtshof des Landes hob die selbst verliehene Immunität des Generals auf. Die Anhänger des während des Militärputsches 1973 unter mysteriösen Umständen erschossenen Präsidenten Salvador Allende hoffen nun auf einen Gerichtsprozess gegen Pinochet.

Gerechtigkeit: Die Rechnung des ehemaligen chilenischen Diktators Augusto Pinochet ist nicht aufgegangen. Der oberste Gerichtshof des Landes hob die selbst verliehene Immunität des Generals auf. Die Anhänger des während des Militärputsches 1973 unter mysteriösen Umständen erschossenen Präsidenten Salvador Allende hoffen nun auf einen Gerichtsprozess gegen Pinochet.

Foto: AP
Stimmenfang: Der demokratische Präsidentschaftskandidat Al Gore hat mit seinem Anwärter auf das Amt des Vize-Präsidenten, Joseph Lieberman, eine neue Karte im US-Wahlkampf um den Chefsessel im Weißen Haus ausgespielt. Lieberman zu seiner Nominierung: "Natürlich spielt es eine Rolle, dass ich Jude bin." Wenn der Coup gelingt, ist der 58-Jährige der erste Jude, der das zweithöchste Amt in der Washingtoner Pennsylvania Avenue 1600 bekleidet.

Stimmenfang: Der demokratische Präsidentschaftskandidat Al Gore hat mit seinem Anwärter auf das Amt des Vize-Präsidenten, Joseph Lieberman, eine neue Karte im US-Wahlkampf um den Chefsessel im Weißen Haus ausgespielt. Lieberman zu seiner Nominierung: "Natürlich spielt es eine Rolle, dass ich Jude bin." Wenn der Coup gelingt, ist der 58-Jährige der erste Jude, der das zweithöchste Amt in der Washingtoner Pennsylvania Avenue 1600 bekleidet.

Foto: REUTERS
Zivilcourage: Während des Aufmarsches von Rechtsextremisten im niedersächsischen Tostedt stellt sich ein Mann mit seinem Protestplakat der braunen Menge entgegen.

Zivilcourage: Während des Aufmarsches von Rechtsextremisten im niedersächsischen Tostedt stellt sich ein Mann mit seinem Protestplakat der braunen Menge entgegen.

Foto: AP
Kampfpause: Eine russische Panzerbesatzung versucht, es sich in Tschetschenien so bequem wie möglich zu machen, um sich auszuruhen.

Kampfpause: Eine russische Panzerbesatzung versucht, es sich in Tschetschenien so bequem wie möglich zu machen, um sich auszuruhen.

Foto: AFP




Klicken Sie einfach auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen.