Die Woche in Bildern: Frauen und Diktatoren am Abzug - DER SPIEGEL
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Die Woche in Bildern Frauen und Diktatoren am Abzug

In den deutschen Kasernen weht ein neuer Wind, in Bagdad rollen wieder Panzer, und in der Straße von Taiwan kommt es zu zärtlichen Annäherungen. Die Woche der Politik in Bildern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Tödliche Kugeln: Der israelische Ultranationalist Benjamin Kahane und seine Frau sterben, als palästinensische Extremisten den Kleinbus der Familie in der Nähe der Siedlung Ofra im Westjordanland beschießen. In Beirut bekennt sich eine Gruppe mit dem Namen "Märtyrer des Al-Aksa-Aufstandes" zu dem Mordanschlag. Bereits der Vater von Benjamin Kahane, Meir Kahane, war 1990 in New York von einem Araber erschossen worden

Tödliche Kugeln: Der israelische Ultranationalist Benjamin Kahane und seine Frau sterben, als palästinensische Extremisten den Kleinbus der Familie in der Nähe der Siedlung Ofra im Westjordanland beschießen. In Beirut bekennt sich eine Gruppe mit dem Namen "Märtyrer des Al-Aksa-Aufstandes" zu dem Mordanschlag. Bereits der Vater von Benjamin Kahane, Meir Kahane, war 1990 in New York von einem Araber erschossen worden

Foto: AFP
Soldatin, stillgestanden: In der Kaserne des niedersächsischen Ortes Droeverden sprechen zwei Rekrutinnen mit ihrem Vorgesetzten. Mit dem Jahreswechsel hat die Truppe alle Waffengattungen für Frauen geöffnet. Grundlage dafür war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Januar letzten Jahres. Geklagt hatte eine deutsche Elektronikerin, der der Dienst in der Bundeswehr verwehrt worden war

Soldatin, stillgestanden: In der Kaserne des niedersächsischen Ortes Droeverden sprechen zwei Rekrutinnen mit ihrem Vorgesetzten. Mit dem Jahreswechsel hat die Truppe alle Waffengattungen für Frauen geöffnet. Grundlage dafür war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Januar letzten Jahres. Geklagt hatte eine deutsche Elektronikerin, der der Dienst in der Bundeswehr verwehrt worden war

Foto: REUTERS
Historische Verbindung: Romanze auf einem chinesischen Ausflugsdampfer auf dem Weg nach Taiwan. Nach 50 Jahren gibt es erstmals wieder eine direkte Schiffsverbindung zwischen beiden Ländern. Mit dem Andocken zweier Schiffe in den Häfen Xiamen und Fuzhou endete das taiwanische Verbot direkter Verbindungen bei Transport, Handel und Postverkehr mit der Volksrepublik China. Die Regelung bleibt aber vorerst auf die beiden vor der Küste gelagerten Inseln Matsu und Kinmen beschränkt.

Historische Verbindung: Romanze auf einem chinesischen Ausflugsdampfer auf dem Weg nach Taiwan. Nach 50 Jahren gibt es erstmals wieder eine direkte Schiffsverbindung zwischen beiden Ländern. Mit dem Andocken zweier Schiffe in den Häfen Xiamen und Fuzhou endete das taiwanische Verbot direkter Verbindungen bei Transport, Handel und Postverkehr mit der Volksrepublik China. Die Regelung bleibt aber vorerst auf die beiden vor der Küste gelagerten Inseln Matsu und Kinmen beschränkt.

Foto: AP
Hände hoch: In Washington werden die Mitglieder des neuen Repräsentantenhauses vereidigt. Im 107. US-Kongress sind die Machtverhältnisse äußerst knapp. Im Repräsentantenhaus verfügen die Republikaner über 221 Sitze, die Demokraten über 211. Im Senat gibt es erstmals seit Jahrzehnten ein Patt. Hier entscheidet die Stimme des Vizepräsidenten. Unter den neuen Senatoren ist auch Noch-First-Lady Hillary Clinton

Hände hoch: In Washington werden die Mitglieder des neuen Repräsentantenhauses vereidigt. Im 107. US-Kongress sind die Machtverhältnisse äußerst knapp. Im Repräsentantenhaus verfügen die Republikaner über 221 Sitze, die Demokraten über 211. Im Senat gibt es erstmals seit Jahrzehnten ein Patt. Hier entscheidet die Stimme des Vizepräsidenten. Unter den neuen Senatoren ist auch Noch-First-Lady Hillary Clinton

Foto: REUTERS
Verscharrt: Tote Rinder in einem Bergwerk in der Nähe der spanischen Stadt La Coruna. Die spanischen Behörden hatten die Kadaver von 300 Tieren vergraben lassen. Die Einwohner des Dorfes Lanze protestierten gegen die Maßnahme, weil sie fürchten, die Tiere könnten mit BSE infiziert sein. Die Regionalregierung bestritt dies

Verscharrt: Tote Rinder in einem Bergwerk in der Nähe der spanischen Stadt La Coruna. Die spanischen Behörden hatten die Kadaver von 300 Tieren vergraben lassen. Die Einwohner des Dorfes Lanze protestierten gegen die Maßnahme, weil sie fürchten, die Tiere könnten mit BSE infiziert sein. Die Regionalregierung bestritt dies

Foto: DPA
Letzte Vorbereitungen: Vor dem Besuch des mazedonischen Präsidenten Boris Trajkovski in Belgrad schneiden ein Soldat und ein Zivilist den Roten Teppich zu. Ein Konflikt im albanisch bevölkerten Presevo-Tal im Süden Serbiens gefährdet nach Ansicht von Serbiens zukünftigem Ministerpräsidenten Zoran Djindjic auch die Sicherheit des Staates Mazedonien. Jugoslawiens Außenminister hatte Mazedonien, Bosnien und Albanien aufgefordert, sich gegen jegliche Grenzänderung auf dem Balkan auszusprechen

Letzte Vorbereitungen: Vor dem Besuch des mazedonischen Präsidenten Boris Trajkovski in Belgrad schneiden ein Soldat und ein Zivilist den Roten Teppich zu. Ein Konflikt im albanisch bevölkerten Presevo-Tal im Süden Serbiens gefährdet nach Ansicht von Serbiens zukünftigem Ministerpräsidenten Zoran Djindjic auch die Sicherheit des Staates Mazedonien. Jugoslawiens Außenminister hatte Mazedonien, Bosnien und Albanien aufgefordert, sich gegen jegliche Grenzänderung auf dem Balkan auszusprechen

Foto: AP
Leben in der Zeltstadt: Asylsuchende in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Die belgische Armee hat für rund 2500 Flüchtlinge eine beheizte Zeltstadt errichtet. Wegen des großen Andrangs von Asylsuchenden hat die Regierung eine eigentlich erst ab dem 10. Januar geltende Anweisung vorgezogen, wonach Asylbewerber künftig nur noch Sachleistungen wie Unterkunft und Essen erhalten, jedoch kein Geld mehr. Damit soll die Zahl der Antragsteller verringert werden

Leben in der Zeltstadt: Asylsuchende in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Die belgische Armee hat für rund 2500 Flüchtlinge eine beheizte Zeltstadt errichtet. Wegen des großen Andrangs von Asylsuchenden hat die Regierung eine eigentlich erst ab dem 10. Januar geltende Anweisung vorgezogen, wonach Asylbewerber künftig nur noch Sachleistungen wie Unterkunft und Essen erhalten, jedoch kein Geld mehr. Damit soll die Zahl der Antragsteller verringert werden

Foto: AP
Krieger aus der Kälte: Neue Rekruten der chinesischen Volksbefreiungsarmee stellen sich in der Stadt Mohe zum Training auf. Zum Jahreswechsel herrschen in dem Gebiet an der chinesischen Nordost-Grenze frostige Temperaturen von deutlich unter minus 20 Grad. Die Kaserne in Mohe wird von der Armee genutzt, um die Soldaten in besonderer Kälte zu drillen

Krieger aus der Kälte: Neue Rekruten der chinesischen Volksbefreiungsarmee stellen sich in der Stadt Mohe zum Training auf. Zum Jahreswechsel herrschen in dem Gebiet an der chinesischen Nordost-Grenze frostige Temperaturen von deutlich unter minus 20 Grad. Die Kaserne in Mohe wird von der Armee genutzt, um die Soldaten in besonderer Kälte zu drillen

Foto: AP
Kraftmeierei: Der irakische Präsident Saddam Hussein schießt zum Jahreswechsel mit einem Gewehr in die Luft. Anlass war eine große Militärparade in der irakischen Hauptstadt zum Jahreswechsel, zu der der Diktator unter anderem moderne Raketen- und Panzertechnik auffahren ließ. Die irakische Opposition vermeldete einige Stunden später, Hussein habe einen Schlaganfall erlitten und werde auf der Intensivstation behandelt. Offizielle irakische Stellen bezeichneten die Berichte als "so unsinnig, dass sie noch nicht einmal eine Reaktion verdienen"

Kraftmeierei: Der irakische Präsident Saddam Hussein schießt zum Jahreswechsel mit einem Gewehr in die Luft. Anlass war eine große Militärparade in der irakischen Hauptstadt zum Jahreswechsel, zu der der Diktator unter anderem moderne Raketen- und Panzertechnik auffahren ließ. Die irakische Opposition vermeldete einige Stunden später, Hussein habe einen Schlaganfall erlitten und werde auf der Intensivstation behandelt. Offizielle irakische Stellen bezeichneten die Berichte als "so unsinnig, dass sie noch nicht einmal eine Reaktion verdienen"

Foto: REUTERS




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