Dresdner Kofferbombe: Spur der Steine - DER SPIEGEL
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Dresdner Kofferbombe Spur der Steine

Sicherheitsexperten tragen immer mehr Erkenntnisse zusammen, nach denen die Kofferbombe, die am Freitag vor Pfingsten im Dresdner Hauptbahnhof entschärft wurde, von einheimischen Terroristen gebaut worden sein dürfte. Die in der Bombe gefundenen Schottersteine kommen aus Bayern und Sachsen.
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Dresden - Nachdem bereits klar war, dass die verwendeten Sprengschnüre aus dem sächsischen Sprengstoffwerk Gnaschwitz bei Bautzen stammen, und der verwendete Explosivstoff aus Geschosshülsen herausgekratzt wurde, haben Geologen jetzt auch die in der Bombe gefundenen rund sechs Kilogramm Schottersteine als einheimisch eingestuft.

Wie die Staatsanwaltschaft Dresden bestätigt, führt die Spur der Steine in die Region des sächsischen Vogtlandes und in das angrenzende Nordbayern. Offenbar hat sich der Täter nicht in einem Steinbruch bedient, sondern wahllos in der Landschaft gesammelt. Fahnder deuten dies als Indiz dafür, dass sich Spekulationen über einen islamistischen Hintergrund der Tat nicht halten lassen.