Ehrung: Schröder wird Weltstaatsmann - DER SPIEGEL
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Ehrung Schröder wird Weltstaatsmann

Hohe Auszeichnung für Gerhard Schröder: Der Bundeskanzler wird in der kommenden Woche in New York als Weltstaatsmann geehrt werden.
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New York - Schröder erhält in Preis von der New Yorker Appeal of Conscience Foundation. Der Präsident und Gründer der Organisation, der Rabbiner Arthur Schneier, wird Schröder den Preis gemeinsam mit dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger am 7. September in New York überreichen. Schröder werde als Politiker geehrt, "der die wirtschaftlichen und politischen Grundlagen schafft, die Deutschlands Demokratie und die führende Rolle des Landes in der europäischen Integration stärken werden", hieß es in einer Erklärung der Stiftung.

US-Präsident Bill Clinton übernimmt den Ehrenvorsitz der Veranstaltung gemeinsam mit den früheren Präsidenten George Bush, Jimmy Carter und Gerald Ford. Ebenfalls teilnehmen werden Uno-Generalsekretär Kofi Annan, der Schweizer Bundespräsident Adolf Ogi, der deutsche Botschafter in den USA, Jürgen Chrobog, und der amerikanische Botschafter in Berlin, John Kornblum. Zu den früheren Preisträgern zählen der spanische König Juan Carlos I., der ehemalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow, der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der tschechische Präsident Vaclav Havel, der ehemalige italienische Ministerpräsident Romano Prodi und die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher.

Die 1965 gegründete Stiftung setzt sich für Religionsfreiheit und Menschenrechte in der früheren Sowjetunion, China, Osteuropa, Lateinamerika und auf dem Balkan ein. Die überkonfessionelle Organisation will Verständnis und Toleranz in neu entstehenden Demokratien fördern und Minderheiten vor dem Hintergrund wachsender ethnischer Konflikte in aller Welt schützen.