FDP: Pieper will Generalsekretärin bleiben - DER SPIEGEL
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FDP Pieper will Generalsekretärin bleiben

Die umstrittene Generalsekretärin der FDP, Cornelia Pieper, hat Berichte dementiert, wonach sie ihren Sessel räumen will. Sie schloss einen Wechsel auf den Posten des Vorsitzenden des Bildungsausschusses im Bundestags jedoch nicht aus.
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Magdeburg - In der FDP gibt es nach Piepers Angaben noch keine Entscheidung über eine mögliche Neubesetzung ihres Amtes. Auch über den Vorsitz im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung gebe es noch keinen Beschluss. Die Entscheidung hierüber müsse innerhalb der Fraktion fallen. Pieper räumte ein, dass das Amt der Vorsitzenden des Bundestags-Bildungsausschusses, für das sie im Gespräch ist, reizvoll für sie sei. "Das ist das nächst höchste Amt nach der Bundesbildungsministerin."

Die 45-jährige Pieper, die auch FDP-Landeschefin in Sachsen-Anhalt ist, war in der Partei zuletzt wegen Äußerungen zur Bildungspolitik unter Druck geraten. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" soll sie ihr Amt aufgeben und dafür den Vorsitz im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung übernehmen. Der Parteivorsitzende Guido Westerwelle und Fraktionschef Wolfgang Gerhardt hätten sich darauf verständigt, Pieper als Nachfolgerin der Bildungsexpertin Ulrike Flach als Ausschussvorsitzende vorzuschlagen. Flach war am Montag wegen der Diskussion über ihre Nebentätigkeit von dem Amt und vom Posten als Vize-FDP-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen zurückgetreten.