FDP Westerwelle fordert Großreinemachen
Wenig überraschend hat FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei eine "Generalinventur des politischen Systems" in Deutschland gefordert. Nur so könne die Demokratie überleben, sagte der Hauptredner des Tages.
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Passau - Nach den Partei-Skandalen der letzten Monate mit "schwarzen Kassen und rotem Filz" müsse das Vertrauen der Bürger in die Demokratie wieder zurückgewonnen werden, sagte Westerwelle am Mittwoch in Passau.
Mit Hinblick auf Helmut Kohls Verhalten in der Parteispenden-Affäre forderte Westerwelle den Altbundeskanzler erneut dazu auf, sein Bundestagsmandat zurückzugeben.
Westerwelle war der Hauptredner, ihm folgte FDP-Vize Rainer Brüderle. Bereits vorher hatte der bayerische FDP-Chef Hermann Stützer behauptet, die Liberalen seien die einzige "saubere" Partei, weil es bei ihnen angeblich weder Schwarzgeld-Koffer noch Freiflüge gebe.