FDP Wolfgang Mischnick ist tot
Berlin - Der am 29. September 1921 geborene Mischnick wuchs in Dresden auf. 1939 wurde er in die Wehrmacht eingezogen. Nach Kriegsende flüchtete er in den Westen Berlins und kam von dort nach Frankfurt am Main. Dort trat er der hessischen LDP/FDP bei.
Im Jahre 1957 kam Mischnick in den Bundestag, dem er bis 1994 angehörte. In den Jahren 1961 bis 1963 war der FDP-Politiker Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte. Von 1968 bis 1991 war Mischnick Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, von 1964 bis 1988 stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei.
Die FDP-Spitze würdigte Mischnick als einen "großen Freien Demokraten. Mischnick zähle "zu den Gründervätern unserer Demokratie, sagten Parteichef Guido Westerwelle und der Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Wolfgang Gerhardt. "Es gibt nur wenige Menschen, die so imponierend und stetig wie Wolfgang Mischnick den Liberalismus in Deutschland über Jahrzehnte geprägt haben.