Gerhardt: CDU ist zu konturlos - DER SPIEGEL
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Gerhardt CDU ist zu konturlos

Wolfgang Gerhardt will einen frischen FDP-Chef, aber trotzdem im Amt bleiben. Der FDP-Vorsitzende hat mal wieder seinen Führungsanspruch unterstrichen und gleichzeitig heftige Kritik an der CDU geübt.
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Hamburg - Rund eine Woche vor dem Parteitag der FDP hat der Bundesvorsitzende und Fraktionschef der Liberalen, Wolfgang Gerhardt, seinen Führungsanspruch verteidigt und zugleich der CDU Konturlosigkeit vorgeworfen. "Ich habe nicht vor, auf eines meiner beiden Ämter in absehbarer Zeit zu verzichten", sagte Gerhardt der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe). Er traue sich zu, die FDP auch in den nächsten Jahren zu guten Wahlergebnissen zu führen. Der Parteitag werde "einen sehr frischen, lebendigen und angriffslustigen Vorsitzenden erleben", betonte Gerhardt.

Kritik äußerte er am Erscheinungsbild der CDU: "Unter der neuen Unionsführung von Friedrich Merz und Angela Merkel hat die CDU derzeit keine klar erkennbaren Konturen." Die FDP werde langfristig Erfolg haben, je mehr sie sich von den beiden großen Volksparteien als eigenständige dritte Kraft abgrenze.