Grüne: Drittreichste Partei - DER SPIEGEL
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Grüne Drittreichste Partei

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Rostock - Die Grünen bleiben trotz Einnahmeausfällen durch Mitglieder- und Wählerschwund drittreichste Partei nach SPD und CDU. Das geht aus dem Finanzbericht hervor, der beim Grünen- Parteitag in Rostock vorgelegt wurde. Das Gesamtvermögen betrug im Jahr 2000 rund 41 Millionen Mark (20,96 Millionen Euro). Allerdings liegt das Vermögen vorwiegend bei den Landes- und Kreisverbänden. Der Bundesverband hat lediglich einen Anteil von 8,2 Prozent.

Die Einnahmen gingen im Vergleich zum Haushaltsjahr 1999 um 5,5 Millionen auf 45,9 Millionen Mark zurück. Beiträge und Spenden - die einen Anteil von 65 Prozent an den Einnahmen ausmachen - nahmen um 3,9 Millionen Mark ab. Hauptgründe sind die gesunkene Mitgliederzahl und die geringeren Spenden von Mandatsträgern.

Die staatliche Grundfinanzierung analog der Stimmenzahlen bei Wahlen wird nach 18,2 Millionen Mark 1998 im Jahr 2001 voraussichtlich auf 15,2 Millionen Mark zurück gehen. Das sind 17 Prozent weniger als 1998. Die Zahl der Mitglieder ging seit Ende 1998 um zehn Prozent oder 5200 auf 48.500 Ende des vergangenen Jahres zurück. Der Finanzbericht weist darauf hin, dass auch die anderen Parteien in diesem Zeitraum Mitglieder verloren haben, die FDP beispielsweise 5100 und die PDS 11.000. Die SPD habe im Jahr 2000 rund 19.000 Mitglieder weniger gehabt als 1998.