Huber: "Ein schwarzer Tag" - DER SPIEGEL
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Huber "Ein schwarzer Tag"

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Berlin - Die Union wird nach den Worten des Chefs der bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber (CSU), den Kompromiss zum Atomausstieg auf keinen Fall mittragen. Es gebe gewaltige Nachteile in den Fragen der Versorgungs- und Entsorgungssicherheit, sagte er am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. Er bezeichnete den Tag der Entscheidung über den Atomausstieg als einen "schwarzen Tag" und einen "historischen Tag im negativen Sinn". Bei einer Regierungsübernahme werde die CDU/CSU die Entscheidung rückgängig machen.

Huber kritisierte insbesondere, dass die Frage der Entsorgung von Atommüll unsicherer geworden sei. Statt der bisher zwei sollten insgesamt 19 Zwischenlager an den Standorten der Meiler entstehen, zu deren Bau die einzelnen Gemeinden noch ihre Zustimmung geben müssten. Es sei völlig unmöglich, dass der Müll in "vorläufigen Hallen" gelagert werden solle. Dazu komme eine größere Abhängigkeit Deutschlands vom Ausland. Auch in Deutschland könne nicht gänzlich auf Atomstrom verzichtet werden. Huber sprach sich für einen "Energie-Mix" aus.