Islamkonferenz Muslime integrieren, Islamismus bekämpfen
Berlin - Die Regierung will nach eigenem Bekunden mit dem auf zwei bis drei Jahre angelegten Gesprächsprozess das Verhältnis von Muslimen und Nicht-Muslimen "auf eine tragfähige Grundlage" stellen. Besprochen werden sollen unter anderem eine verbesserte Integration der Muslime und der Kampf gegen islamistischen Extremismus sowie Regelungen für einen islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen und die Ausbildung von Imamen in Deutschland.
Im Vorfeld hatte es Kritik von den vier größten islamischen Dachverbänden gegeben, da sie nur vier von 15 Vertretern auf muslimischer Seite stellen. Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) verteidigte seine Einladungspraxis und verwies darauf, dass die Muslime in Deutschland wenig repräsentativ organisiert seien.
Nach den rund zweistündigen Auftaktberatungen heute wollten sich sowohl die Regierung als auch die muslimischen Verbände vor der Presse äußern.
asc/AFP/dpa/ddp