Kampfhunde: Einfuhrverbot und Mikrochips - DER SPIEGEL
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Kampfhunde Einfuhrverbot und Mikrochips

Ab Samstag steht die Einfuhr von Kampfhunden nach Deutschland unter Strafe. Um legale und illegale Tiere zu unterscheiden, will Bremen Kampfhunde künftig mit Mikrochips markieren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Für gefährliche Hunde, wie Pitbull-Terrier und Bullterrier, sind die Grenzen zur Bundesrepublik künftig dicht. Außerdem dürfen aggressive Anlagen bei Tieren nun nicht mehr mittels Zucht verstärkt werden. Das besagt das neue "Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde".

Das Bundesgesetz soll bereits wirksam gewordene Landesregelungen unterstützen. Im Strafgesetzbuch ist eine Passage eingefügt, nach der es künftig unter Strafe steht, gefährliche Hunde entgegen einem landesrechtlichen Verbot zu züchten und mit ihnen zu handeln. Zudem dürfen die Behörden nun bei Verstößen gegen die Bestimmungen den Haltern die Hunde wegnehmen.

Bremen will per Landesgesetz die Vorschriften noch weiter verschärfen. Dort sollen Kampfhunde künftig einen Mikrochip tragen, um die Tiere eindeutig identifizieren zu können: Legal gehaltene Hunde lassen sich so von illegal gehaltenen unterscheiden. Die Form der Markierung sei das derzeit modernste Verfahren und gewährleiste eine hohe Sicherheit gegen Manipulation, sagte ein Sprecher des Innenressorts am Freitag. Die Bürgerschaft muss dem Gesetzentwurf noch zustimmen.