Kommunikationsprobleme: Bundesagentur attackiert Regierungssprecher Anda - DER SPIEGEL
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Kommunikationsprobleme Bundesagentur attackiert Regierungssprecher Anda

Zwischen der Bundesregierung und der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist es zum Streit über Kommunikationsprobleme bei der öffentlichen Vermittlung der Arbeitsmarktreformen gekommen.
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Berlin - In einem Brief an Regierungssprecher Bela Anda, der der Tageszeitung "Die Welt" vorliegt, wiesen BA-Chef Frank-Jürgen Weise und sein Stellvertreter Heinrich Alt die Kritik der Regierung an der Informationspolitik der BA scharf zurück.

In dem Schreiben heißt es, die Äußerungen Andas über Versäumnisse der BA in der Kommunikation hätten in der Behörde zu Irritationen geführt. Wörtlich heißt es in dem Schreiben, das persönlich an Anda gerichtet ist: "Wir sind der Meinung, dass Bundesregierung und Bundesagentur für Arbeit in diesem Prozess nur gemeinsam Erfolg haben können: Gegenseitige Schuldzuweisung führt zu Schaden auf beiden Seiten. Wir sind überzeugt, dass dies nicht Ihr Anliegen sein."

Indirekt übten Weise und Alt deutliche Kritik an der Arbeit Andas. "Das Gespräch mit unseren Kunden würde den Mitarbeitern der BA leichter gemacht mit einer aktiven und verständlichen gesamtgesellschaftlichen Kommunikation zu den Zielen der Arbeitsmarktreform. Wir sind sicher, dass Sie diese Auffassung teilen und Ihren Anteil einbringen", zitiert das Blatt.

Ein Regierungssprecher erklärte dazu, das Schreiben Weises stamme von Mittwoch. Anda habe Weise gleichfalls in einem Schreiben geantwortet. Darin habe er Weise für das Angebot gedankt, die Öffentlichkeitsarbeit zu den Arbeitsmarktreformen künftig enger abzustimmen. Er habe betont, es sei "in unser aller Interesse, die Kooperation erheblich zu intensivieren".