Lambsdorff: Urteil ist "fabelhaft" - DER SPIEGEL
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Lambsdorff Urteil ist "fabelhaft"

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Köln - Das jüngste Urteil in der juristischen Auseinandersetzung um die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter ist nach den Worten des Regierungsbeauftragten Otto Graf Lambsdorff "fabelhaft". Er sei sehr zufrieden und außerordentlich erleichtert, sagte Lambsdorff am Freitag im Deutschlandfunk. Jetzt werde mit Sicherheit noch vor der Sommerpause mit den Auszahlungen an die NS-Zwangsarbeiter begonnen, betonte Lambsdorff.

Alle Beteiligten würden sich jetzt genau an das verabredete Verfahren halten, sagte Lambsdorff zum weiteren Geschehen. Er sei noch am Freitag mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und mit Vertretern der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft verabredet. Wenn es nicht gelingen sollte, schnell mit der Wirtschaft zu einem Ergebnis zu kommen, werde der Kanzler noch einmal die Chefs der Unternehmen der Stiftungsinitiative einladen.

Lambsdorff räumte ein, dass die Richterin Shirley Kram theoretisch noch die Möglichkeit habe, gegen die Entscheidung des Berufungsgerichts vorzugehen. Davon sei nach Ansicht der beteiligten amerikanischen Anwälte aber nicht auszugehen. Alle hofften, dass Kram jetzt zügig den Gerichtsentscheid umsetzen werde.