Militairbus Finanzierung des Lufttransporters steht
Paris - Die sieben beteiligten Regierungen handelten einen Festpreis aus, der von einem Airbus-Sprecher als "zufrieden stellender Kompromiss" bezeichnet wurde. Die Firma hatte nach Angaben der "Financial Times Deutschland" 500 Millionen Euro mehr gefordert als ursprünglich kalkuliert, da Deutschland seine Bestellung von 73 auf 60 heruntergefahren hatte. Auch Portugal hatte auf die Lieferung von drei Flugzeugen verzichtet.
Nach der jetzigen Vereinbarung sollen die sieben Länder laut dem Blatt Mehrkosten in Höhe von 180 Millionen Euro übernehmen. Der Rest werde durch die Industrie getragen. Alle Länder beteiligten sich nach der gleichen Formel. Durch geänderte Zahlungsmodalitäten wie etwa höhere Anzahlungen werde die Industrie entlastet. Das Gesamtvolumen für die jetzt noch 180 Transporter für sieben Nationen soll bei 20 Milliarden Euro liegen.
Der Airbus-Sprecher sagte in Paris, nun sei die größte Hürde für den endgültigen Beginn des Programms beseitigt. Die von der "FTD" genannten Zahlen wollte der Sprecher weder bestätigen noch dementieren. Ende März wird die Bestellung im Bundestag zur Abstimmung kommen. Es wird damit gerechnet, dass der erste A400M frühestens Ende 2009 ausgeliefert wird.