Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 14.9.2016
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Von
Katharina Blaß
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Katharina Blaß
Hand aufs Herz. Sind Sie schon mal zum Arzt gegangen, obwohl es nicht unbedingt nötig war?
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Katharina Blaß
"Wir haben nicht zu wenig Ärzte, sondern zu viele Arztkontakte", sagt Ingo Kailuweit, der Vorstandschef der Kaufmännischen Krankenkassen. "Die Hälfte der Arztbesuche ist überflüssig", sagt er im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Nicht Vermittlungs-, sondern Verteilungsprobleme seien der Grund für fehlende Facharzttermine.
Kailuweit wirft Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, Strukturreformen zur Lösung solcher Probleme zu vernachlässigen. Dass es kaum Kritik an der Gesundheitspolitik der Regierung gebe, liege daran, dass der Arbeitgeberanteil am Kassenbeitrag festgeschrieben sei.
Im laufenden und kommenden Jahr rechnet Kailuweit mit einer Kostensteigerung für die gesetzlichen Krankenkassen von 4,5 Milliarden Euro. "Das hätten die Arbeitgeber nie zugelassen, wenn sie die Hälfte davon hätten zahlen müssen", sagte der Krankenkassen-Chef.
Kailuweit wirft Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, Strukturreformen zur Lösung solcher Probleme zu vernachlässigen. Dass es kaum Kritik an der Gesundheitspolitik der Regierung gebe, liege daran, dass der Arbeitgeberanteil am Kassenbeitrag festgeschrieben sei.
Im laufenden und kommenden Jahr rechnet Kailuweit mit einer Kostensteigerung für die gesetzlichen Krankenkassen von 4,5 Milliarden Euro. "Das hätten die Arbeitgeber nie zugelassen, wenn sie die Hälfte davon hätten zahlen müssen", sagte der Krankenkassen-Chef.
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Katharina Blaß
Schauen wir auf den heutigen Tag.
• Das Bundeskabinett berät heute über den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur sogenannten Flexi-Rente. Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand soll flexibler gestaltet werden. Für Arbeitnehmer soll es attraktiver werden, im Beruf zu bleiben. Arbeitgeber sollen Anreize zur Beschäftigung Älterer erhalten. Zudem will das Kabinett ein Mandat für die Beteiligung der Bundeswehr an einer neuen Nato-Mission im Mittelmeer beschließen.
• EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hält heute vor dem Europaparlament seine zweite Rede zur Lage der Union. Dabei dürfte er auf die Folgen des erwarteten Austritts Großbritanniens aus der EU eingehen.
• Die EU-Kommission wird voraussichtlich heute Mittag neue Regeln für die Nutzung des Internets und einen Fahrplan zum Ausbau schnellerer Onlineverbindungen vorstellen.
• Die Deutsche Bahn stellt heute ihren neuen Hochgeschwindigkeitszug vor - den ICE 4. Dazu fährt der ICE der vierten Generation begleitet von einer Licht- und Musikshow im Berliner Hauptbahnhof ein.
• Bundesaußenminister Steinmeier (SPD) reist zu Beratungen über den Konflikt in der Ostukraine nach Kiew. Zusammen mit seinem französischen Kollegen Ayrault will er versuchen, den Minsker Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.
• Das Bundeskabinett berät heute über den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur sogenannten Flexi-Rente. Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand soll flexibler gestaltet werden. Für Arbeitnehmer soll es attraktiver werden, im Beruf zu bleiben. Arbeitgeber sollen Anreize zur Beschäftigung Älterer erhalten. Zudem will das Kabinett ein Mandat für die Beteiligung der Bundeswehr an einer neuen Nato-Mission im Mittelmeer beschließen.
• EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hält heute vor dem Europaparlament seine zweite Rede zur Lage der Union. Dabei dürfte er auf die Folgen des erwarteten Austritts Großbritanniens aus der EU eingehen.
• Die EU-Kommission wird voraussichtlich heute Mittag neue Regeln für die Nutzung des Internets und einen Fahrplan zum Ausbau schnellerer Onlineverbindungen vorstellen.
• Die Deutsche Bahn stellt heute ihren neuen Hochgeschwindigkeitszug vor - den ICE 4. Dazu fährt der ICE der vierten Generation begleitet von einer Licht- und Musikshow im Berliner Hauptbahnhof ein.
• Bundesaußenminister Steinmeier (SPD) reist zu Beratungen über den Konflikt in der Ostukraine nach Kiew. Zusammen mit seinem französischen Kollegen Ayrault will er versuchen, den Minsker Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.
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