Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 1.12.2016
Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.
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Michael Kröger
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Michael Kröger
Bob Dylan hat eine Einladung ins Weiße Haus zur Feier seines Nobelpreises ausgeschlagen. Der Künstler, der als erster Sänger überhaupt den Literaturnobelpreis zugesprochen bekam, habe "leider" nicht zum Empfang von Präsident Barack Obama für die diesjährigen US-Nobelpreisgewinner kommen können, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses am Mittwoch. Dylan hatte zuvor auch schon seine Teilnahme an der Verleihungszeremonie im Dezember in Stockholm abgesagt.
Die vier anderen Preisträger waren Obamas Einladung für den gestrigen Abend aber gefolgt - die Physikpreisträger Duncan Haldane und Michael Kosterlitz, der Chemiker Fraser Stoddart und der Ökonom Oliver Hart. Alle vier sind gebürtige Briten, sie leben aber in den USA.
Foto: Reuters
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Michael Kröger
Und damit endet der "Morgen" für heute. Ich verabschiede mich natürlich nicht, ohne Ihnen die Lektüre von SPIEGEL ONLINE zu empfehlen. Unter anderem finden sie dort im Laufe des Tages eine Exklusiv-Studie zur Arbeitslust der Deutschen. Meine Kollegin Christina Hebel beleuchtet das Schicksal HIV-Infizierter in Russland, und Christoph Sydow erklärt, welche Bedeutung der Fall von Aleppo für den Krieg in Syrien hat.
Ich wünsche Ihnen noch einen erfolgreichen Tag.
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Michael Kröger
Bundeskanzlerin Angela Merkel und mehrere ihrer Minister sollen im Bundestagsuntersuchungsausschuss zur Abgas-Affäre aussagen. In Beweisbeschlüssen benannte der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung unter anderem auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Kanzleramtsminister Peter Altmaier sowie Bundesumweltminister Barbara Hendricks und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel als Zeugen. Nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" ist für Merkels Vernehmung eine Sondersitzung am 8. März geplant.
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Im Kampf gegen Korruption und einen verschwenderischen Lebensstil der Eliten hat China eine Sondersteuer auf Luxusautos eingeführt. Auf Wagen mit einem Preis von umgerechnet mehr als 177.000 Euro wird jetzt eine Abgabe in Höhe von zehn Prozent fällig. Ziel sei es, einen "vernünftigen Konsum" und die Nutzung von verbrauchsärmeren Autos zu fördern, teilte das chinesische Finanzministerium mit.
Die neue Steuer dürfte insbesondere Marken wie Ferrari, Rolls-Royce und Lamborghini treffen, aber auch die Luxusmodelle von deutschen Herstellern wie Mercedes und BMW. Teure Autos erfreuen sich in China rasant wachsender Beliebtheit. Allein der italienische Sportwagenhersteller Ferrari verkaufte im zweiten Quartal 26 Prozent mehr Autos. Der Einfuhrzoll beträgt bereits 25 Prozent.
Die neue Steuer dürfte insbesondere Marken wie Ferrari, Rolls-Royce und Lamborghini treffen, aber auch die Luxusmodelle von deutschen Herstellern wie Mercedes und BMW. Teure Autos erfreuen sich in China rasant wachsender Beliebtheit. Allein der italienische Sportwagenhersteller Ferrari verkaufte im zweiten Quartal 26 Prozent mehr Autos. Der Einfuhrzoll beträgt bereits 25 Prozent.
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Das spanische Geldhaus Banco Popular führt offenbar Gespräche mit dem größeren Rivalen BBVA und anderen Instituten über die Möglichkeit einer Fusion. Die spanische Zeitung "Expansion" nannte in ihrem heute erschienenen Bericht keine Quellen. Bei den Banken war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
Die Aktien der Banco Popular haben seit Beginn des Jahres bereits mehr als 70 Prozent an Wert verloren. Anteilseigner sind wenig begeistert von den Plänen der Unternehmensleitung, die Immobiliensparte loszuschlagen.
Die Aktien der Banco Popular haben seit Beginn des Jahres bereits mehr als 70 Prozent an Wert verloren. Anteilseigner sind wenig begeistert von den Plänen der Unternehmensleitung, die Immobiliensparte loszuschlagen.
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Australiens Premier Malcolm Turnbull hat einen Frontalangriff auf die Rucksacktouristen gestartet. Er kämpft dafür, dass die meist jungen Leute höhere Steuern bezahlen sollen, wenn sie irgendwo anheuern, um sich für die Fortsetzung ihrer Reise etwas Geld zu verdienen. Während einer Debatte über dieses Thema im Parlament bezichtigte Turnbull seinen Widersacher Bill Shorten, er würde "reiche weiße Kinder aus Europa" den "armen Inselbewohnern" und jungen Australiern vorziehen.
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Kommen wir zum Wetter:
Heiter ist es heute nur im Südwesten. Die anderen Landesteile liegen flächendeckend unter einer dicken Wolkenschicht, aus der häufig Regen fällt. Während es nördlich der Mittelgebirge mit Tiefstwerten zwischen +2 und +7 Grad frostfrei bleibt, geht die Temperatur sonst auf 0 bis -6 Grad zurück. Wenn sie mehr zum Wetter wissen wollen, klicken Sie bitte hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link.
Heiter ist es heute nur im Südwesten. Die anderen Landesteile liegen flächendeckend unter einer dicken Wolkenschicht, aus der häufig Regen fällt. Während es nördlich der Mittelgebirge mit Tiefstwerten zwischen +2 und +7 Grad frostfrei bleibt, geht die Temperatur sonst auf 0 bis -6 Grad zurück. Wenn sie mehr zum Wetter wissen wollen, klicken Sie bitte hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link.
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Schon vor seinem Amtsantritt profiliert sich Donald Trump als großer Retter bedrohter Arbeitsplätze. Heute will er sich in Indianapolis für den Erhalt von 1000 Arbeitsplätzen beim Klimaanlagenhersteller Carrier feiern lassen. Doch die Hintergründe darüber, wie das Unternehmen auf Linie gebracht wurde, sind bislang unbekannt. Womöglich ist die vermeintliche Heldentat nur ein Publicity-Coup.
Immer wieder hatte Trump sich im Wahlkampf an der Carrier Corporation abgearbeitet. Mit der Ankündigung, 1400 Stellen von Indianapolis ins Niedriglohn-Nachbarland Mexiko zu verlagern, war das zum Großkonzern United Technologies gehörende Unternehmen eine Zielscheibe für Trumps Kampagne.
Am Dienstagabend dann verkündete der "President-elect" bei Twitter die frohe Kunde: "Wir werden unsere Unternehmen und Jobs in den USA behalten. Danke Carrier". US-Medien wie CNBC und "New York Times" halten es für wahrscheinlich, dass Trump oder Pence den Publicity-Erfolg mit Steuergeschenken oder anderen Anreizen erkauft haben. Viel mehr als etwas Eigenwerbung vor dem Amtsantritt dürfte sich mit der Methode allerdings nicht gewinnen lassen. Als nachhaltiges Rezept, um auf breiter Front Arbeitsplätze in den USA zu halten, scheint der Ansatz kaum geeignet.
Immer wieder hatte Trump sich im Wahlkampf an der Carrier Corporation abgearbeitet. Mit der Ankündigung, 1400 Stellen von Indianapolis ins Niedriglohn-Nachbarland Mexiko zu verlagern, war das zum Großkonzern United Technologies gehörende Unternehmen eine Zielscheibe für Trumps Kampagne.
Am Dienstagabend dann verkündete der "President-elect" bei Twitter die frohe Kunde: "Wir werden unsere Unternehmen und Jobs in den USA behalten. Danke Carrier". US-Medien wie CNBC und "New York Times" halten es für wahrscheinlich, dass Trump oder Pence den Publicity-Erfolg mit Steuergeschenken oder anderen Anreizen erkauft haben. Viel mehr als etwas Eigenwerbung vor dem Amtsantritt dürfte sich mit der Methode allerdings nicht gewinnen lassen. Als nachhaltiges Rezept, um auf breiter Front Arbeitsplätze in den USA zu halten, scheint der Ansatz kaum geeignet.
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Wohl nirgendwo auf der Welt wird die Adventszeit mit ähnlicher Inbrunst und ungehemmtem Kitsch inszeniert, wie in den USA. In New York fanden sich Tausende Schaulustige ein, um der feierlichen Erleuchtung des Weihnachtsbaums vor dem Rockefeller Center zu bewundern. Kurz vor neun drückte Bürgermeister Bill de Blasio auf den Schalter, und die 50.000 LED-Lichter erstrahlten in allen Farben. Neil Diamond, Sarah McLachlan, Tori Kelly und die Radio City Rockettes gaben Weihnachtslieder zum Besten.
Foto: AP
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Eine erste, leicht skurrile Unterhaltung zwischen Donald Trump und dem pakistanischen Ministerpräsidenten Nawaz Sharif hat nicht nur in Pakistan Erstaunen ausgelöst und ein großes Echo in den heimischen Zeitungen gefunden. Im von Pakistan erbetenen Telefongespräch sagte Trump nach einem von Sharifs Büro in der Nacht veröffentlichten Transkript, Sharif sei ein toller Kerl. "Sie tun erstaunliche Arbeit. Ihr Land ist großartig. Alle Pakistaner, die ich kenne, sind außergewöhnliche Leute. Pakistaner gehören zu den intelligentesten Menschen."
In der Vergangenheit hatte Trump gesagt, man habe Pakistan Milliarden gegeben und nur "Betrug und Respektlosigkeit" dafür bekommen. Pakistan sei kein Freund der USA. In seinem Wahlkampf hatte Trump sich oft drastisch über Muslime geäußert. Die pakistanische Zeitung "Express Tribune" sprach von einer "Überraschung".
In der Vergangenheit hatte Trump gesagt, man habe Pakistan Milliarden gegeben und nur "Betrug und Respektlosigkeit" dafür bekommen. Pakistan sei kein Freund der USA. In seinem Wahlkampf hatte Trump sich oft drastisch über Muslime geäußert. Die pakistanische Zeitung "Express Tribune" sprach von einer "Überraschung".
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Die ungebremste Rekordjagd im High-End-Segment des internationalen Kunstmarkts ist erst einmal vorbei. Nach Jahren des Booms kühlt es sich zumindest an der Spitze des Auktionsmarktes ab. Gab es 2015 noch Meisterwerke, die für weit mehr als 100 Millionen Euro versteigert wurden, so ging es 2016 bescheidener zu.
Anführer der Liste der teuersten Top Ten ist 2016 Claude Monets Gemälde "Meule", das bei Christie's New York umgerechnet 76 Millionen Euro brachte - immerhin ein Rekordpreis für den Impressionisten Monet. Werke von de Kooning, Picasso, Rubens, Munch, Modigliani oder Basquiat bewegten sich bei Christie's und Sotheby's zwischen 50 und 60 Millionen Euro.
Foto: AP
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Jede Menge Promis, bildhübsche Frauen in Unterwäsche und eine schillernde Inszenierung: Das amerikanische Dessous-Label Victoria's Secret hat seine "Fashion Show" erstmals in die Modemetropole Paris gebracht. Im Grand Palais neben dem Prachtboulevard Champs-Élysées liefen die als «Engel» bezeichneten Lingerie-Models am Mittwochabend über den Laufsteg.
Mit der mit viel Pomp zelebrierten Veranstaltung wirbt die amerikanische Marke jedes Jahr zu Beginn der Weihnachtszeit für ihr Sortiment. Eines der Models wird dabei stets ausgewählt, den "Fantasy Bra" zu tragen, einen BH im Millionenwert, der gut für Schlagzeilen ist. Diesmal war dies die US-Amerikanerin Jasmine Tookes, der Wert des glitzernden Kleidungsstücks: drei Millionen US-Dollar.
Foto. Getty Images
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Bei Hartz IV gibt es offenbar einen massiven "Drehtür-Effekt", der frühere Empfänger immer wieder in den neuerlichen Bezug zurückfallen lässt. Von den erwerbsfähigen Leistungsempfängern, die zwischen 2008 und 2015 die staatliche Hilfe bezogen hätten, seien mehr als 70 Prozent zuvor schon mindestens einmal auf Arbeitslosengeld II angewiesen gewesen, berichteten die Dortmunder "Ruhr Nachrichten" unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit, die von der Linksfraktion ausgewertet wurden.
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Angesichts zunehmender Abschottungstendenzen einzelner Staaten fürchten Experten auch Rückschläge für den weltweiten Kampf gegen die Korruption. Derzeit gebe es innerhalb der OECD einen regen Austausch über geeignete Präventions- und Gegenmaßnahmen, sagte der Chief Compliance Officer von Siemens, Klaus Moosmayer, der Deutschen Presse-Agentur in München. "Das wird alles erschwert, wenn die Politik jetzt Grenzen aufzieht."
Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft und des eingebetteten Wirtschaftsdialogs (B20) leitet Moosmayer die Arbeitsgruppe "verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln und Korruptionsbekämpfung". Sorgen vor einem weltweit wachsenden Protektionismus hatte zuletzt die Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten geschürt.
Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft und des eingebetteten Wirtschaftsdialogs (B20) leitet Moosmayer die Arbeitsgruppe "verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln und Korruptionsbekämpfung". Sorgen vor einem weltweit wachsenden Protektionismus hatte zuletzt die Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten geschürt.
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Die weltweite Anteilnahme an der Flugzeugtragödie, der fast die gesamte Mannschaft von Chapecoense am Montagabend in Kolumbien zum Opfer fiel, hat zu einer wahren Flut von Anträgen auf eine Vereinsmitgliedschaft bei dem brasilianischen Fußball-Erstligisten geführt. "In den letzten 24 Stunden wollten sich 13.000 neue Mitglieder anschließen, alle außerhalb von Chapecó", verkündete Interimspräsident Ivan Tozzo.
Bislang verzeichnet der Provinzklub gerade einmal 9000 Mitglieder. Die meisten davon aus der rund 210.000 Einwohner zählenden Kleinstadt im Süden Brasiliens. Auch die Nachfrage nach den grünen Vereinstrikots stieg weltweit an. Doch der Ausrüster (Umbro) hat bereits keine Hemden mehr auf Lager und bat auf Facebook um Geduld, da für eine gesteigerte Produktion erst Rücksprache mit Chapecoense gehalten werden müsse.
Bislang verzeichnet der Provinzklub gerade einmal 9000 Mitglieder. Die meisten davon aus der rund 210.000 Einwohner zählenden Kleinstadt im Süden Brasiliens. Auch die Nachfrage nach den grünen Vereinstrikots stieg weltweit an. Doch der Ausrüster (Umbro) hat bereits keine Hemden mehr auf Lager und bat auf Facebook um Geduld, da für eine gesteigerte Produktion erst Rücksprache mit Chapecoense gehalten werden müsse.
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Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu ist ein Gebäude in einer Sprengstoff-Fabrik eingestürzt und hat bis zu 16 Menschen unter sich begraben. Wie die Polizei des betroffenen Distrikts Tiruchirappalli berichtet, fing das Gebäude am frühen Morgen nach einer Explosion Feuer. "Bisher konnten wir zwei Leichname aus dem eingestürzten Gebäude bergen", sagte Polizeiinspektor Manoharan. "Zum Zeitpunkt der Explosion waren 16 Arbeiter in dem Gebäude, die bis jetzt alle als vermisst gelten." Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, zur Ursache gebe es noch keine Erkenntnisse.
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Da wächst ein großes Golf-Talent heran . . .
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Der unter Wall-Street-Bankern gefürchtete Preet Bharara soll seinen Posten als Bundesstaatsanwalt im Bezirk südliches New York auch unter einem US-Präsidenten Donald Trump behalten. Das sagte er selbst nach einem Treffen mit Trump in New York am Mittwoch, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten. "Wir hatten ein gutes Treffen", sagte Bharara. Auch Alabamas Senator Jeff Sessions, der Justizminister unter Trump werden soll, habe Bharara gebeten, an Bord zu bleiben. Die Personalie muss vom Senat noch bestätigt werden.
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Michael Kröger
Knapp sechs Prozent der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland zeigen nach einer Krankenkassen-Studie Anzeichen einer Computerspielsucht. Besonders betroffen sind mit einem Anteil von 8,4 Prozent Jungen und junge Männer, wie aus dem heute veröffentlichten Report "Game Over" der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen hervorgeht. Den Angaben zufolge ist es die erste Untersuchung mit einer repräsentativen Stichprobe zur Häufigkeit dieser Sucht in Deutschland. Das Forsa-Institut befragte dafür 1531 Mädchen und Jungen, junge Frauen und Männer.
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Die hochentwickelten Länder kassieren so viele Steuern wie noch nie in den vergangenen fünf Jahrzehnten. Die Steuerquote stieg im vergangenen Jahr laut einer Statistik der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf durchschnittlich 34,3 Prozent der Wirtschaftskraft. Deutschland liegt demnach etwas über dem Durchschnitt. Der Staat kassierte im vergangenen Jahr 36,9 Prozent der Wirtschaftskraft (plus 0,3 Prozentpunkte gegenüber 2014).
International hat sich die Steuerlast in den vergangenen Jahren verschoben, vor allem Arbeit und Konsum werden stärker besteuert. Einkommensteuer, Sozialabgaben und Verbrauchssteuern (wie die Mehrwertsteuer) lagen laut OECD 2014 bei 24,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dagegen liegt das Aufkommen an Unternehmenssteuern deutlich niedriger als vor der Finanzkrise: Während die Unternehmen 2007 noch Steuern in Höhe von 11,2 Prozent der Wirtschaftskraft zahlten, waren es 2014 nur noch 8,8 Prozent.
International hat sich die Steuerlast in den vergangenen Jahren verschoben, vor allem Arbeit und Konsum werden stärker besteuert. Einkommensteuer, Sozialabgaben und Verbrauchssteuern (wie die Mehrwertsteuer) lagen laut OECD 2014 bei 24,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dagegen liegt das Aufkommen an Unternehmenssteuern deutlich niedriger als vor der Finanzkrise: Während die Unternehmen 2007 noch Steuern in Höhe von 11,2 Prozent der Wirtschaftskraft zahlten, waren es 2014 nur noch 8,8 Prozent.
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Die Uno warnt vor dem sorglosen Umgang mit Aids. Nach Hochrechnungen des Kinderhilfswerks Unicef könnte speziell unter Jugendlichen die Zahl der jährlich neuen HIV-Infektionen im Jahr 2030 bis zu 400.000 betragen. Das wäre eine Verdoppelung der bisherigen Infektionsrate. "Die Welt hat enorme Fortschritte in den globalen Bemühungen gemacht, Aids zu beenden, aber der Kampf ist noch lang nicht vorbei, besonders für Kinder und Jugendliche", sagte Unicef-Direktor Anthony Lake. Durchschnittlich werde 2030 alle zwei Minuten ein weiterer Teenager - vermutlich ein Mädchen - mit HIV infiziert, sofern die Schätzungen sich bewahrheiteten.
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Michael Kröger
Ein 65 Jahre alter Surfer ist vor einem Strand an der Ostküste Australiens von einem Hai gebissen worden. Er erlitt Verletzungen an Arm und Fuß, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Er habe selbst an Land schwimmen können und dort Alarm geschlagen. Sanitäter hätten ihn versorgt und dann per Hubschrauber ins Krankenhaus befördert. Der Mann sei dort in stabilem Zustand eingetroffen. Die Behörden schlossen den Strand bei Forster, etwa 300 Kilometer nördlich von Sydney.
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