Newsblog Das war Der Morgen @SPIEGELONLINE am 4.4.2017
Die Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt - hier zum Nachlesen.
Von
Michael Kröger
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Michael Kröger
Melania Trump, First Lady der USA, hat nun ein offizielles Porträtfoto. Das Bild, das die Regierung gestern in Washington herausgab, zeigt die 46-Jährige in ihrem neuen Wohnsitz, dem Weißen Haus. Die First Lady hält sich allerdings die meiste Zeit gar nicht dort auf. Bisher wohnt sie weiterhin im Trump Tower in New York, wo sie und ihr zehnjähriger Sohn Barron neben dem Schutz des Secret Service auch den von Polizei und Feuerwehr genießen. Die Sicherheit der beiden kostet die Stadt nach Angaben von Polizeichef James O'Neill täglich bis zu 146.000 Dollar.
Foto: dpa
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Michael Kröger
Und damit endet der "Morgen" wieder. Ich verabschiede mich, nicht ohne Ihnen die Lektüre von SPIEGEL ONLINE zu empfehlen. Zentrales Thema wird heute die Situation in Russland nach den Anschlägen von St. Petersburg sein. Christina Hebel wird die innere Sicherheit in Russland genauer unter die Lupe nehmen. Aus der Türkei berichtet wiederum Maximilian Popp über die desaströse wirtschaftliche Entwicklung als Folge der Politik Recep Tayyip Erdogans. Auch gibt es neue Erkenntnisse über die Verbindungen Trumps zu Russland.
Ich wünsche Ihnen noch einen erfolgreichen Tag.
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Michael Kröger
Kommen wir zum Wetter: Denken Sie sich eine Linie von Rostock bis Stuttgart. (Nord)westlich davon scheint die Sonne. (Süd)östlich dominieren Wolken den Himmel. Vereinzelt fällt auch Regen, im Tagesverlauf sind vor allem südlich der Donau auch einzelne Gewitter möglich. Die Temperatur steigt auf 11 Grad an der Küste und bis 18 Grad am Oberrhein, im höheren Bergland auf Werte um 9 Grad. Mehr zum Wetter finden Sie hier. Smartphone-Nutzern empfehle ich diesen Link.
Foto: dpa
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Michael Kröger
Foto: dpa
US-Schauspieler Harrison Ford darf seinen Pilotenschein trotz einer Panne beim Landen mit seinem Kleinflugzeug behalten. Wie der Anwalt des 74-jährigen Hollywood-Stars gestern mitteilte, schloss die Flugaufsichtsbehörde FAA ihre Ermittlungen in dem Fall ab. Ford werde seine Flugerlaubnis behalten können.
Der "Indiana Jones"-Star war Mitte Februar beim Anflug auf den kalifornischen John-Wayne-Flughafen nicht auf der ihm zugewiesenen Landebahn, sondern auf einem Rollfeld gelandet, auf dem eine Passagiermaschine rangierte. Er flog nur knapp über einer mit mehr als 100 Menschen besetzten Maschine von American Airlines hinweg. Niemand wurde verletzt, und auch Sachschaden gab es keinen. Ford hatte den schweren Fehler schnell eingesehen. "Ich bin der Trottel, der auf dem Rollfeld gelandet ist", sagte er dem zuständigen Fluglotsen kurz nach der verpatzten Landung.
US-Schauspieler Harrison Ford darf seinen Pilotenschein trotz einer Panne beim Landen mit seinem Kleinflugzeug behalten. Wie der Anwalt des 74-jährigen Hollywood-Stars gestern mitteilte, schloss die Flugaufsichtsbehörde FAA ihre Ermittlungen in dem Fall ab. Ford werde seine Flugerlaubnis behalten können.
Der "Indiana Jones"-Star war Mitte Februar beim Anflug auf den kalifornischen John-Wayne-Flughafen nicht auf der ihm zugewiesenen Landebahn, sondern auf einem Rollfeld gelandet, auf dem eine Passagiermaschine rangierte. Er flog nur knapp über einer mit mehr als 100 Menschen besetzten Maschine von American Airlines hinweg. Niemand wurde verletzt, und auch Sachschaden gab es keinen. Ford hatte den schweren Fehler schnell eingesehen. "Ich bin der Trottel, der auf dem Rollfeld gelandet ist", sagte er dem zuständigen Fluglotsen kurz nach der verpatzten Landung.
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Gegen den wegen eines Sex-Skandals zurückgetretenen Chef des konservativen US-Fernsehsenders Fox News, Roger Ailes, sind weitere Vorwürfe laut geworden. Die Politik-Expertin Julie Roginsky reichte im Bundesstaat New York Klage wegen sexueller Belästigung ein. Sie wirft Ailes vor, ihr einen bereits zugesagten Moderationsjob verweigert zu haben, weil sie seine wiederholten sexuellen Avancen zurückgewiesen habe.
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In den USA zeigt eine Reihe von art-house-Kinos heute die Verfilmung des legendären George-Orwell-Romans "1984". Das Datum kommt nicht von ungefähr. Das Tagebuch des Protagonisten Winston Smith (Ungekürztes Zitat aus Wikipedia: ein einfaches Mitglied der dikatorisch herrschenden, sozialistischen Staatspartei, der sich der allgegenwärtigen Überwachung zum Trotz seine Privatshäre sichern will sowie etwas über die reale nicht redigierte Vergangenheit erfahren möchte und dadurch in Konflikt mit dem System gerät, das ihn einer Gehirnwäsche unterzieht) beginnt genau am 4. April. Orwell schrieb das Buch bereits 1946. Es ist heute aktueller denn je . . .
Filmplakat (AP)
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Rainer Elm ist Leiter des Nationalen Analysezentrums der Bundesbank. Er prüft jeden Tag Falschgeld. Privat hat er allerdings noch nie eine Blüte erwischt. "Ich versuche seit Jahren, eine Fälschung im Zahlungsverkehr zu Gesicht zu bekommen - aber es gelingt mir nicht", sagte Elm der Deutschen Presse-Agentur. Auch seine Kollegen seien bislang bei der privaten Suche nach Scheinen ohne Wasserzeichen, Sicherheitsfaden und fühlbarem Relief erfolglos geblieben.
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Weil er betrunken zum Dienst erschienen ist, ist ein kanadischer Pilot zu mehr als sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in der Provinz Alberta verhängte am Montag wegen Trunkenheit im Cockpit eine Haftstrafe von 219 Tagen. Nach seiner Entlassung darf der 37-Jährige zudem ein Jahr lang kein Flugzeug steuern. Er hatte sich im Prozess schuldig bekannt.
Der Pilot der Fluggesellschaft Sunwing war am 31. Dezember kurz vor sieben Uhr morgens am Flughafen von Calgary schwer alkoholisiert im Cockpit einer Boeing 737 angetroffen worden. Die Maschine sollte ins mexikanische Cancún fliegen, an Bord befanden sich 99 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder.
Der Pilot der Fluggesellschaft Sunwing war am 31. Dezember kurz vor sieben Uhr morgens am Flughafen von Calgary schwer alkoholisiert im Cockpit einer Boeing 737 angetroffen worden. Die Maschine sollte ins mexikanische Cancún fliegen, an Bord befanden sich 99 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder.
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Fußball-Nationalspieler Mario Gomez vom Bundesligisten VfL Wolfsburg hat Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler für seine Äußerungen nach dem Unentschieden am vergangenen Sonntag scharf angegriffen. "Wenn man so ein Spiel gemacht hat wie Leverkusen, stellt man sich danach nicht hin und schiebt es auf den Schiri - das ist kein Sportsmann", sagte Dreifach-Torschütze Gomez der Bild.
In der 86. Minute hatte Schiedsrichter Deniz Aytekin nach einem vermeintlichen Foul von Bayer-Verteidiger Benjamin Henrichs an Wolfsburgs Jakub Blaszczykowski auf Strafstoß entschieden, den Gomez anschließend zum zwischenzeitlichen 3:2 verwandelte. Völler hatte nach der Partie die Elfmeterentscheidung und die Einschätzung des Sky-Experten Peter Gagelmann heftig kritisiert.
In der 86. Minute hatte Schiedsrichter Deniz Aytekin nach einem vermeintlichen Foul von Bayer-Verteidiger Benjamin Henrichs an Wolfsburgs Jakub Blaszczykowski auf Strafstoß entschieden, den Gomez anschließend zum zwischenzeitlichen 3:2 verwandelte. Völler hatte nach der Partie die Elfmeterentscheidung und die Einschätzung des Sky-Experten Peter Gagelmann heftig kritisiert.
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Mehrere EU-Abgeordnete haben Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zum Rücktritt aufgefordert, nachdem dieser die Einladung des Parlaments zu einer Debatte über das Hilfsprogramm für Griechenland ausgeschlagen hat. Dijsselbloem sei rechenschaftspflichtig gegenüber den Repräsentanten von Staaten, die von den Maßnahmen der Eurogruppe betroffen seien, bemängelten die Abgeordneten gestern einer Mitteilung des Parlaments zufolge. Parlamentspräsident Antonio Tajani sagte, er werde Dijsselbloem einen formalen Protestbrief schicken.
Der Niederländer, der den Treffen der Finanzminister der Eurozone vorsteht, hatte vor zwei Wochen in einem Zeitungsinterview gesagt, die europäischen Krisenländer hätten auch Pflichten, wenn sie die Solidarität der nördlichen Euro-Staaten einforderten. "Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um ihre Unterstützung bitten."
Der Niederländer, der den Treffen der Finanzminister der Eurozone vorsteht, hatte vor zwei Wochen in einem Zeitungsinterview gesagt, die europäischen Krisenländer hätten auch Pflichten, wenn sie die Solidarität der nördlichen Euro-Staaten einforderten. "Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um ihre Unterstützung bitten."
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Michael Kröger
Die gute alte Vinyl-Platte erlebt eine Renaissance. Im vergangenen Jahr verkaufte sie sich in den USA so gut wie seit 1985 nicht mehr (Da kamen gerade die ersten CD-Spieler auf dem Markt). Insgesamt verzeichnete die Branche einen Umsatz von 430 Millionen Dollar. Der Marktanteil betrug 26 Prozent, wenn man die gestreamten Musiktitel nicht mitzählt.
Interessanterweise werden die schwarzen Scheiben nicht unbedingt gekauft, um sie abzuspielen. Nicht wenige der Vinyl-Käufer haben gar keinen Plattenspieler. Womöglich, so die Autoren der Studie, hängt die Nachfrage mit dem Hipster-Image zusammen, die den schwarzen Scheiben innewohnt. Und wie das mit Trends nun mal so ist - sie gehen auch manchmal schnell wieder vorüber. Die Marktforscher registrieren bereits ein Abebben der Nachfrage.
(Das oben abgebildete Platten-Archiv von Radio France ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Hier läuft man keinem Trend nach, sondern kümmert sich um die Erhaltung des Kulturguts für die Nachwelt . . .)
Foto: AFP
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Tierschützer in Südafrika haben eine aufwendige Aktion gestartet, um Rhinozerosse vor Wilderern zu schützen: Sie schickten zwölf weiße Rhinos auf eine fünfzehnstündige Reise per Hubschrauber, Flugzeug und Lastwagen nach Botswana. Denn dort sind die bedrohten Tiere um einiges sicherer vor den Nachstellungen der Jäger als in ihrer Heimat. Denn in Südafrika wurden allein im vergangenen Jahr rund 1000 von ihnen grausam getötet. Botswana geht dagegen wesentlich erfolgreicher gegen die organisierten und schwer bewaffneten Banden vor.
Insgesamt sollen rund 100 Rhinos auf diese Weise gerettet werden. Jeder Transport kostet die Gesellschaft zur Rettung der Rhinos nach Angaben eines Sprechers rund 45.000 Dollar. Dafür besthet die Chance, dass sich die weißen Rhinos mit den in Botswana einheimischen schwarzen Rhinos gut verstehen und neue Familien bilden.
Foto: dpa
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Multiresistente Keime bereiten den Medizinern in Krankenhäusern zunehmend Sorgen. Vor allem verzweifeln die für die Hygiene zuständigen Fachleute an der Aufgabe, die Ausbreitung der fiesen Bakterien zu verhindern. Anti-mikrobische "Agenten" sollen ihnen die Arbeit erleichtern. Bislang spielte Kupfer dabei eine große Rolle. Wissenschaftler haben aber jetzt herausgefunden, dass schlichtes Salz den sogenannte MRSA-Keim zwanzig bis dreißig Mal schneller erledigt.
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Michael Kröger
Deep Purple hat ein neues Album herausgebracht. Es trägt den Titel: Infinite.
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Nach einem schweren Unfall bei Münster haben rund 2000 Menschen stundenlang auf der Autobahn festgesessen. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden gestern Abend mit Getränken und Snacks, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Der Stau löste sich gegen 19 Uhr wieder auf. Etliche Lastwagen steckten am frühen Morgen aber noch fest.
Den Unfall hatte den ersten Ermittlungen zufolge ein Tanklaster verursacht, der auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren war. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene Lkw stand so unglücklich auf der A1, dass die vielbefahrene Strecke in Richtung Ruhrgebiet völlig gesperrt werden musste.
Foto: dpa
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Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos weitet die Hilfsmaßnahmen für die Menschen in der durch eine Schlammlawine zerstörten Stadt Mocoa aus. Das Kabinett beschloss am gestern Abend in Bogotá einen ökonomischen, sozialen und ökologischen Notstand - damit können Finanzhilfen schneller bewilligt werden. Um der akuten Notlage Herr zu werden, schickt die Regierung Koch-Sets, Decken und Matratzen nach Mocoa. 26 Tankwagen sollen die Bürger mit Trinkwasser versorgen. Santos verspricht, dass die Häuser möglichst rasch wieder aufgebaut werden. "Mocoa wird besser dastehen als zuvor".
Die Zahl der Opfer ist inzwischen auf nun 262 gestiegen.
Die Zahl der Opfer ist inzwischen auf nun 262 gestiegen.
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Michael Kröger
Regisseur Roman Polanski muss im Falle seiner Rückkehr in die USA eine weitere Haftstrafe wegen eines vor 40 Jahren begangenen Sexualverbrechens befürchten. Polanskis Anwalt hatte im März in einer Anhörung vor Gericht erklärt, dass sein Mandant den Fall hinter sich bringen wolle, auch um wieder in die USA reisen zu können. Polanski habe 1978 bereits eine Strafe in den USA verbüßt und 2009 und 2010 zudem weitere Monate unter Hausarrest in der Schweiz verbracht. Der Anwalt forderte jetzt eine Garantie, dass Polanski in den USA keine weitere Haftstrafe absitzen müsse. Dies lehnte der Richter Scott Gordon jedoch ab.
Der Fall geht auf ein Sexualverbrechen im Jahr 1977 zurück. Der Filmemacher hatte damals den Missbrauch einer 13-Jährigen zugegeben und verbrachte 42 Tage unter psychiatrischer Beobachtung. Im Gegenzug für das Geständnis wollte der damalige Richter von einer langen Haftstrafe absehen. Unmittelbar vor der Urteilsverkündung floh Polanski nach Frankreich und betrat die USA seitdem nie wieder.
Der Fall geht auf ein Sexualverbrechen im Jahr 1977 zurück. Der Filmemacher hatte damals den Missbrauch einer 13-Jährigen zugegeben und verbrachte 42 Tage unter psychiatrischer Beobachtung. Im Gegenzug für das Geständnis wollte der damalige Richter von einer langen Haftstrafe absehen. Unmittelbar vor der Urteilsverkündung floh Polanski nach Frankreich und betrat die USA seitdem nie wieder.
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Wenige Tage nach Eröffnung des Brexit-Verfahrens schwärmen hochrangige Emissäre aus, um die Position Deutschlands noch einmal deutlich zu unterstreichen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird sich in seiner Rede bei seinem Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg voraussichtlich auch mit den populistischen Strömungen in Europa auseinandersetzen. Um das Thema Brexit wird es auch beim Antrittsbesuch von Außenminister Sigmar Gabriel in London gehen.
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Michael Kröger
Im Rechtsstreit um einen bronzenen Pferdekopf aus der Römerzeit will das Landgericht Limburg ein neues Gutachten in Auftrag geben. Ein Experte soll den Wert der antiken Skulptur ermitteln. Es sei mittlerweile ein entsprechender Beweisbeschluss ergangen, teilte ein Gerichtssprecher mit. Der Gutachter soll sich bei der Schätzung daran orientieren, welchen möglichen Preis die antike Skulptur im Oktober 2009 im nationalen Kunsthandel erzielt hätte.
Der Wert spielt in dem Rechtsstreit eine wichtige Rolle, denn daran bemisst sich die Entschädigung, die einem Landwirt aus Hessen zusteht. Archäologen hatten den Pferdekopf im Jahr 2009 auf dessen Grundstück in Lahnau ausgegraben. Das wertvolle Stück wurde Eigentum des Landes. Der Landwirt ging bislang davon aus, dass ihm 1,8 Millionen Euro Entschädigung zustehen. Hessen wollte zunächst aber nur 48 000 Euro zahlen. Daraufhin reichte der Mann Klage ein.
Foto: dpa
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Heute kommt der neue 50-Euro-Schein in Umlauf. Über Geldautomaten, Bankschalter und Ladenkassen geben Europas Notenbanken nach und nach 5,4 Milliarden Stück des überarbeiteten Scheins aus. Dank verbesserter Sicherheitsmerkmale sollen es Fälscher mit dem Schein deutlich schwerer haben. Auffälligste Neuerung: Der Fünfziger hat, wie der neue Zwanziger, ein Porträtfenster. Dieses wird durchsichtig, wenn man den Schein gegen das Licht hält. In ihm wird ein Bildnis der griechischen Mythengestalt Europa sichtbar. Farbe und Motive ändern sind nicht, der Fünfziger behält seine Mischung aus Orange und Braun.
Foto: dpa
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Nach der Präsidentschaftswahl in Serbien dämpft der Serbien-Beauftragte im EU-Parlament, David McAllister, aufkeimende Hoffnungen auf einen schnellen EU-Beitritt des Balkanstaats. Zwar habe die Regierung unter dem bisherigen Ministerpräsidenten und künftigen Staatschef Aleksandar Vucic schon wichtige Reformen beschlossen, sagte der Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wann Serbien der EU beitreten wird, lässt sich jedoch nicht seriös vorhersagen."
McAllister mahnte, Serbien müsse in Schlüsselbereichen wie Rechtsstaatlichkeit, Kampf gegen Korruption, Reform der öffentlichen Verwaltung und Medienfreiheit noch deutliche Fortschritte machen und erst einmal die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt erfüllen. "Bis dahin ist es für alle Länder des westlichen Balkans noch ein weiter Weg", fügte der Europapolitiker hinzu.
McAllister mahnte, Serbien müsse in Schlüsselbereichen wie Rechtsstaatlichkeit, Kampf gegen Korruption, Reform der öffentlichen Verwaltung und Medienfreiheit noch deutliche Fortschritte machen und erst einmal die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt erfüllen. "Bis dahin ist es für alle Länder des westlichen Balkans noch ein weiter Weg", fügte der Europapolitiker hinzu.
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In St. Petersburg sind die Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt worden. Alle Zugänge zu den U-Bahnen würden zusätzlich bewacht, teilte ein Sprecher der Metro mit. Zudem würden Busse und Straßenbahnen stärker überprüft. Auch in Moskau patrouillieren zahlreiche Polizisten an den Flughäfen, Bahnhöfen und in den Metro-Stationen.
Die Suche nach den Bombenlegern läuft inzwischen auf Hochtouren. Bei einem der Täter soll es sich nach Medienberichten um einen Mann aus Zentralasien handeln. "Es gibt eine Version, nach der die Bombe von einem Selbstmordattentäter getragen wurde", berichtet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf eine Quelle innerhalb der Sicherheitsbehörden. Nach bisherigen Kenntnisstand soll der Mann 23 Jahre alt sein und radikal-islamistische Verbindungen haben. Zunächst hatte es geheißen, dass der Anschlag nicht von einem Selbstmordattentäter verübt worden sei.
Die staatliche Agentur Tass zitierte eine Quelle, nach der ein Mann und eine junge Frau aus Zentralasien in die Tat involviert sein könnten. Die Behörden hatten gestern nach zwei Verdächtigen gesucht, die auf Bildern von Überwachungskameras entdeckt wurden.
Präsident Wladimir Putin, der am Abend rote Rosen am Eingang der Metro-Station Technisches Institut ablegte, sei über alle Entwicklungen informiert, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Die Theorie über einen Selbstmordattentäter kommentierte er nicht.
Weitere Details zum Stand der Ermittlungen finden Sie hier.
Foto: Sputnik
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Michael Kröger
Auch die Regierung Irans hat die hat den Bombenanschlag scharf verurteilt. "Das war zutiefst beschämend und feige und ein absolut inakzeptabler Weg, um politische Ziele zu erreichen", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi heute Morgen. Die Wurzeln des Terrorismus' müssten ausgetrocknet werden, dies aber erfordere die Zusammenarbeit aller Staaten und internationalen Organisationen, teilte der Sprecher laut Webportal des Außenministeriums mit.
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