Newsblog Paul McCartney ist nach 36 Jahren zurück an der Spitze der US-Charts
153.000 verkaufte Alben in der ersten Woche: Paul McCartneys "Egypt Station" ist auf Platz eins der US-Charts eingestiegen. Zuletzt war ihm das 1982 mit "Tug of War" gelungen. Die Live-News.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Er ist wieder da, wo er sich am wohlsten fühlt: Ganz oben in den Charts. Im Alter von 76 Jahren hat Sir Paul McCartney mal wieder einen Nummer-1-Hit gelandet. Sein neues Album "Egypt Station" wurde am 7. September veröffentlicht und hat in der ersten Woche 153.000 Exemplare verkauft. Das reicht für die Spitzenposition in den Billboard-Charts. Herzlichen Glückwunsch!
AP
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McCartneys letzte Nummer 1 in den USA war das 1982 erschienene "Tug of War". Seitdem hat er 13 Alben veröffentlicht, die es alle nicht an die Chart-Spitze geschafft haben. Es ist insgesamt sein achtes Album, das es auf die 1 schafft, aber das erste, das direkt ganz oben einsteigt. Allerdings bezieht sich das nur auf seine Solo-Alben und diejenigen, die er als Paul McCartney & Wings veröffentlicht hat. Mit den legendären hält McCartney nach wie vor den Rekord mit 19 Nummer-1-Alben.
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Bei "Egypt Station" bekommt man übrigens eine ganze Menge für sein Geld: Insgesamt 18 Tracks umfasst das neue McCartney-Album, das eine Spieldauer von über einer Stunde hat. Hier eine der ausgekoppelten Singles zum Reinhören.
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Und das war es dann auch schon wieder für heute mit dem "Morgen" bei SPIEGEL ONLINE. In genau 21 Stunden meldet sich an dieser Stelle wieder der geschätzte Kollege Armin Himmelrath. Ich danke für Ihr Interesse und wünsche Ihnen einen schönen Tag mit prall gefüllten Apfeltaschen, viel guter Musik und nach Möglichkeit ohne Plastik.
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Kurz vor Ende des Morgens werfen wir den gewohnten Blick voraus auf die wichtigsten Themen des Tages:
- Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt heute den Integrationskompass 2018 vor. Wir stellen Ihnen ab 10.30 Uhr die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage vor.
- Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan beraten in Sotschi über die aktuelle Lage in der syrischen Rebellenregion Idlib.
- Bundeskanzlerin Angela Merkel reist nach Algerien, um über Migration und die Terror-Bekämpfung zu sprechen.
- Und in Hamburg diskutieren 600 Suchtforscher*innen über die Abhängigkeit Jugendlicher von Computer, Internet und Smartphones.
- Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt heute den Integrationskompass 2018 vor. Wir stellen Ihnen ab 10.30 Uhr die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage vor.
- Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan beraten in Sotschi über die aktuelle Lage in der syrischen Rebellenregion Idlib.
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- Und in Hamburg diskutieren 600 Suchtforscher*innen über die Abhängigkeit Jugendlicher von Computer, Internet und Smartphones.
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Die Wetteraussichten für heute: Sie dürfen sich auf einen herrlichen Spätsommertag mit viel Sonne und Temperaturen zwischen 25 und 27 Grad freuen. Nur ganz im Norden kurz vor der dänischen Grenze wird es mit 19 Grad etwas kühler.
DPA
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Innerhalb der kommenden vier Jahre wollen US-Unternehmen beginnen, Deutschland mit Flüssiggas ("liquefied natural gas" - LNG) zu versorgen. "LNG aus den Vereinigten Staaten wird nach Deutschland kommen. Die Frage ist nicht, ob das passiert, sondern nur, wann es passiert", sagte der stellvertretende US-Energieminister Dan Brouillette der "Bild"-Zeitung. Bislang bezieht Deutschland 60 Prozent seiner Gas-Importe aus Russland. US-Präsident Donald Trump hatte Deutschland aufgrund der einseitigen Importe im Juli als "Geisel" Russlands bezeichnet und aufgefordert, den Bau einer 11 Milliarden Dollar teuren Gas-Pipeline in der Ostsee zu stoppen.
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Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel hat Gespräche mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump abgelehnt, solange die Vereinigten Staaten ihre "unnormale" Einstellung gegenüber Kuba nicht grundsätzlich überdenken. "Wir wollen den Dialog, aber es muss der Dialog zwischen Gleichberechtigten sein", sagte Diaz-Canel. "Wir werden nicht akzeptieren, dass uns irgendwas aufgezwungen wird, und wir werden keine Zugeständnisse machen." Das Verhältnis zwischen den USA und Kuba hat sich seit Trumps Amtsantritt wieder deutlich verschlechtert, nachdem es unter der Obama-Regierung zu Annäherungen gekommen war. Zuletzt hatten die Vereinigten Staaten Kuba vorgeworfen, US-Diplomaten in Havanna durch Beschallung zu attackieren krank zu machen. Diaz-Canel sagte dazu: "Kuba greift niemanden an. Kuba verteidigt und teilt."
DPA
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Bei Angriffen der Taliban auf mehrere Polizeistationen und Militärbasen sind nach Angaben der afghanischen Regierung insgesamt zehn Sicherheitsbeamte ums Leben gekommen. Im Gegenzug seien bei den Auseinandersetzungen mindestens 22 Taliban-Kämpfer getötete 16 weitere verletzt worden.
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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen lehnt eine deutsche Beteiligung an militärischen Kampfeinsätzen in Syrien nicht pauschal ab. "Entscheidend ist, dass die Weltgemeinschaft geschlossen steht", sagte sie. "Wir wissen ja nicht, was kommt. Aber wir sollten nicht von vorneherein als Deutschland uns abwenden davon."
DPA
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Haben Sie schon mal den Namen Joshua Norton gehört? Nein? Sollten Sie aber! Immerhin war er mal "Kaiser der Vereinigten Staaten". Kein Witz! Heute vor 159 Jahre ernannte er sich selbst zu "Kaiser Norton I." und sorgte mit seinen spektakulären Erlassen für Aufsehen. Unter anderem verfügte er die gewaltsame Auflösung des Kongresses - allerdings wurde der Befehl ignoriert. Norton war aber auch ein Visionär. So befahl er den Bau einer Brücke über die San Francisco Bay. Das klang Mitte des 19. Jahrhunderts nach einer Spinnerei, wurde ab 1933 in Form der Bay Bridge aber tatsächlich in die Tat umgesetzt.
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Jimmy Morales, seines Zeichens umstrittener Präsident Guatemalas, hat Ärger mit der Justiz des eigenen Landes. Der Hintergrund: Morales hatte dem Chef der UN-Kommission zur Korruptionsbekämpfung, Iván Velásquez, die Einreise ins Land verweigert. Das Verfassungsgericht hob diese Entscheidung auf. Velásquez darf einreisen, um die Aufhebung von Morales' Immunität zu überprüfen. Dem Präsidenten droht ein Strafverfahren wegen illegaler Wahlkampffinanzierung.
EDWIN BERCIAN/EPA-EFE/REX/SHUTTERSTOCK
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Für mich persönlich immer ein Highlight am Montagmorgen: Das Gedicht von Thomas Gsella zum vergangenen Bundesliga-Spieltag. Diesmal zum Thema Foul. Ein kleiner Vorgeschmack:
"Gesunde Härte" nennt es der Experte,
Doch die gesunde macht erstaunlich krank.
Mit Wehmut denkt die bandagierte Bank
An Abendland, Benimm, Moral und Werte.
"Gesunde Härte" nennt es der Experte,
Doch die gesunde macht erstaunlich krank.
Mit Wehmut denkt die bandagierte Bank
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Wo wir gerade beim Dalai Lama waren: Das geistliche Oberhaupt der Tibeter ist in dieser Woche zu Gast in Deutschland. Am Mittwoch trifft Seine Heiligkeit in Darmstadt andere Friedensnobelpreisträger, am Donnerstag diskutiert er in Heidelberg mit Wissenschaftlern über das Thema Glück.
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Was macht eigentlich Geburtstagskind Anastacia?
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Die alten Männer können es einfach nicht lassen. Während Paul McCartney im gesetzten Alter nochmal an der Spitze der Charts steht, wird Richard Gere mit 69 Jahren erneut Vater. Seine 35-jährige Frau Alejandra postete bei Instagram ein Foto, das zeigt, wie der Dalai Lama seine Hände auf ihren Bauch legt. Dazu schrieb sie: "Erhalten gerade den Segen für unseren Schatz, der bald kommt."
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Diplomatische Krisen sind in dieser Welt ja wahrlich nichts Ungewöhnliches. Der Auslöser für die aktuellen Verwerfungen zwischen China und Schweden aber sehr wohl. Anfang September war eine chinesische Familie zu Besuch in Stockholm. Die Touristen kamen einen Tag vor dem gebuchten Termin in ihrem Hotel an, das an diesem Tag allerdings komplett ausgebucht war. Sie wollten die erste Nacht in der Lobby verbringen. Das lehnte das Hotelpersonal ab und rief die Polizei.
In der Folge spielten sich dramatische Szenen ab, die darin gipfelten, dass die Polizisten die Familie mitten in der Nacht vom Ort des Geschehens entfernten. Die chinesische Botschaft beschwerte sich nun über die "grobe Behandlung chinesischer Touristen durch die schwedische Polizei" und gab sogar eine Reisewarnung für Schweden heraus. In China sorgen die Videos der Szene für Empörung. Allerdings gibt es auch Stimmen, die das Verhalten der Familie kritisieren.
In der Folge spielten sich dramatische Szenen ab, die darin gipfelten, dass die Polizisten die Familie mitten in der Nacht vom Ort des Geschehens entfernten. Die chinesische Botschaft beschwerte sich nun über die "grobe Behandlung chinesischer Touristen durch die schwedische Polizei" und gab sogar eine Reisewarnung für Schweden heraus. In China sorgen die Videos der Szene für Empörung. Allerdings gibt es auch Stimmen, die das Verhalten der Familie kritisieren.
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Manchmal kann ich mich auch an kleinen Dingen erfreuen - zum Beispiel daran, dass ich zu dieser Meldung genau das richtige Bild gefunden habe: Vor dem Nürnberger Arbeitsgericht kommt es heute um 10.50 Uhr zu einem Prozess zwischen dem Playmobil-Hersteller Geobra Brandstätter und acht Mitgliedern des Betriebsrats sowie der IG Metall. Der Grund: Das Unternehmen wirft seinen Mitarbeitern vor, wegen der Hitze in diesem Sommer eigenmächtig zu zehnminütigen Pausen aufgerufen zu haben.
DPA
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Apropos Feiertage: Heute, also einen Tag, nachdem die Mexikaner traditionell ihre Unabhängigkeit feiern, ist "Constitution Day". Am 17. September 1787, also vor 231 Jahren, wurde in Philadelphia die US-amerikanische Verfassung unterzeichnet.
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US-Präsident Donald Trump hat "unseren mexikanischen Freunden" zu ihrem Unabhängigkeitstag gratuliert. "Wir werden großartige Dinge miteinander tun", schrieb Trump auf Twitter. Zum Beispiel eine Mauer bauen?
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Soon-Yi Previn, Ehefrau von Woody Allen, hat sich in einem Interview demonstrativ hinter ihren Mann gestellt. Sie verteidigte den Schauspieler und Regisseur gegen die Missbrauchsvorwürfe, die dessen Adoptivtochter Dylan Farrow im Rahmen der #MeToo-Debatte vorgebracht hatten. Außerdem attackierte Soon-Yi ihre Adoptivmutter Mia Farrow. "Was mit Woody passiert, ist ungerecht und unfair", sagte die 47-Jährige. "Mia nutzt die #MeToo-Bewegung aus und schiebt Dylan als Opfer vor."
AP
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Der 17. September ist "Tag des Respekts vor dem Alter", "Tag der Country-Musik" und "Tag der Apfeltasche". Ich nehme mal an, in Altersheimen im Mittleren Westen der USA gibt es heute seeeeeeeeeeeeehr viel zu feiern.
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Eins der Zitate des zurückliegenden Wochenendes kommt von Armin Veh, seines Zeichens Sportdirektor beim 1. FC Köln. "So macht es keinen Spaß", sagte Veh nach der Niederlage seiner Mannschaft gegen den SC Paderborn. Die meisten neutralen Zuschauer dürften das anders sehen. Der Effzeh verlor in einer spektakulären Partie 3:5. Eine Woche zuvor hatten die Kölner beim FC St. Pauli 5:3 gewonnen. "Spektakel ist schön, wenn man gewinnt", sagte Veh, schränkte aber ein: "Es kann nicht sein, dass wir jede Woche drei oder fünf Gegentore bekommen. So kann das nicht funktionieren."
DPA
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Offenbar will die Bundesregierung den Bau bezahlbarer neuer Mietwohnungen mit einem steuerlichen Sonderbonus fördern. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nach ihren Informationen plant das Finanzministerium, einen Gesetzentwurf vorzulegen, nach dem es zusätzlich zur normalen Abschreibung für vier Jahre eine Sonderabschreibung in Höhe von jährlich fünf Prozent geben soll, wenn private Investoren Wohnungen "im unteren und mittleren Mietpreissegment" bauen. Der Steuerbonus solle für Bauanträge gelten, die zwischen dem 31. August 2018 und dem 1. Januar 2022 gestellt werden.
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