Newsblog Gewitter zieht mit 177.000 Blitzen über Europa
Ein breites Unwetterband ist in der Nacht über Europa hinweggezogen. Schlaflosen bot sich am Nachthimmel ein grandioses Schauspiel - wenn nur der Sturm und die Regenmassen nicht gewesen wären.
Von
Michael Kröger
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Und damit endet der "Morgen" für heute wieder. SPIEGEL ONLINE wird Sie natürlich weiterhin über alle wichtigen Ereignisse informieren - ergänzt durch Analysen, Hintergrundberichte und Reportagen. auch heute dürfte die Frage nach der Zukunft der Großen Koalition das politische Berlin beschäftigen. Der Bundestag will außerdem einige wichtige Gesetze verabschieden, darunter das zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung. Das Wirtschaftsressort sucht nach den Gründen für den Rückzieher des Fiat-Konzerns, was die Fusion mit Renault betrifft. Waren die Manager nur geschockt vom Maß der Einflussnahme durch die französische Regierung, oder lagen die Gründe tiefer? Außerdem: Morgen beginnt die Fußball-WM der Frauen. Die Kollegen von Sport erklären alles, was man dazu wissen muss - und stellen anschließend in einem Quiz die schwierigsten Fragen.
Ich verabschiede mich für heute und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Morgen wird Sie an dieser Stelle meine Kollegin Heike Klovert begrüßen.
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Kurz vor dem Ende noch ein paar Informationen zum Wetter von heute. Nach den Kapriolen in der Westhälfte Deutschlands und der trockenen Hitze im Osten könnte heute zumindest zeitweise etwas Entspannung bevorstehen. Ursache ist eine Kaltfront, die von Westen her über Deutschland zieht und auf ihrer Rückseite für spürbare Abkühlung sorgt.
"In den östlichen Bundesländern könnte es aber noch einmal heftig werden", warnt Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst. Die Gewitter würden in der zweiten Tageshälfte auch größere Niederschläge bringen, etwa nach Brandenburg, wo bei Hitze und Trockenheit in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände ausgebrochen waren.
Der Temperaturen erreichen im Westen etwa 20 Grad, im Osten dagegen noch einmal mehr als 30 Grad. (Foto: Boris Roessler/dpa)
"In den östlichen Bundesländern könnte es aber noch einmal heftig werden", warnt Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst. Die Gewitter würden in der zweiten Tageshälfte auch größere Niederschläge bringen, etwa nach Brandenburg, wo bei Hitze und Trockenheit in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände ausgebrochen waren.
Der Temperaturen erreichen im Westen etwa 20 Grad, im Osten dagegen noch einmal mehr als 30 Grad. (Foto: Boris Roessler/dpa)
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Tierschützer machen Front gegen SeaWorld. Der Aquariumbetreiber solle die Delfinshow im "Zirkusstil" aufgeben, forderten die Aktivisten gestern auf einer Pressekonferenz. Die Tiere würden nicht nur physisch gequält, sondern litten auch an Einsamkeit und Langeweile in den viel zu kleinen und öde anmutenden Becken, in denen sie gehalten würden.
Auch an den Shows übten die Tierschützer massive Kritik. Besonders brutal sei der ritt von Dompteuren auf den Rücken der Tiere, erklärte Heather Rally, die die Tierschutzorganisation Peta als Tierärztin berät. Solche Showeinlagen könnten mannigfaltige Schäden nach sich ziehen. (Foto: Mike Blake/Reuters)
Auch an den Shows übten die Tierschützer massive Kritik. Besonders brutal sei der ritt von Dompteuren auf den Rücken der Tiere, erklärte Heather Rally, die die Tierschutzorganisation Peta als Tierärztin berät. Solche Showeinlagen könnten mannigfaltige Schäden nach sich ziehen. (Foto: Mike Blake/Reuters)
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Die Wasserversorger fordern schärfere Grenzen für die Verwendung von Düngemitteln, um das Grundwasser zu schützen. Seit 1991 gebe es europaweit klare Vorgaben für den Eintrag von Nitrat in Gewässer, sagte der Vizepräsident des Verbands kommunaler Unternehmen, Karsten Specht. "Damit Deutschland diese Ziele erreicht, brauchen wir deutlich mehr Anstrengungen." Die Länder müssten in belasteten Regionen mit wirkungsvolleren Maßnahmen gegensteuern.
Bundesagrarministerin Julia Klöckner will heute Mittag erneut mit den Ländern und Verbänden über zusätzliche Beschränkungen für Landwirte beraten. Die EU-Kommission hatte Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt und 2018 beim Europäischen Gerichtshof Recht bekommen. (Foto: Patrick Pleul/dpa)
Bundesagrarministerin Julia Klöckner will heute Mittag erneut mit den Ländern und Verbänden über zusätzliche Beschränkungen für Landwirte beraten. Die EU-Kommission hatte Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt und 2018 beim Europäischen Gerichtshof Recht bekommen. (Foto: Patrick Pleul/dpa)
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Der Handelskonflikt zwischen den USA und China und die angedrohten US-Aufschläge auf Importe aus Mexiko werden nach Einschätzung von Christine Lagarde keine weltweite Rezession auslösen. Allerdings lasteten die eskalierenden Zolldrohungen auf der Zuversicht der Unternehmen und der Märkte, sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds gestern. Es werde zwar ein langsameres Wachstum geben "aber trotzdem noch ein Wachstum", sagte sie. Lagarde trifft am Wochenende in Fukuoka die Staats- und Regierungschefs der G20.
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Die schweren Unwetter haben den Westen Deutschlands nur gestreift. In den Niederlanden haben sie dagegen erhebliche Schäden angerichtet. In Amsterdam seien fünf Menschen leicht verletzt worden, teilte die Feuerwehr am frühen Morgen mit. Eine Person sei von einem umfallenden Baum getroffen worden. Der Sturm habe "eine Spur der Verwüstung hinterlassen", meldete die Feuerwehr.
In der Nacht war es im ganzen Land zu heftigen Gewittern mit starkem Regen und Hagel gekommen. Bäume wurden entwurzelt, Ziegel von Dächern geweht und Straßen überflutet, berichteten die Einsatzkräfte.
In der Nacht war es im ganzen Land zu heftigen Gewittern mit starkem Regen und Hagel gekommen. Bäume wurden entwurzelt, Ziegel von Dächern geweht und Straßen überflutet, berichteten die Einsatzkräfte.
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SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sieht in Deutschland zu viele kleine Krankenhäuser. "Ich bin gegen ein flächendeckendes Krankenhaussterben. Aber ich glaube, dass die Patienten bisher unterschätzen, wie groß die Qualitätsunterschiede zwischen den Krankenhäusern sind", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Man wisse, dass es bei bestimmten Eingriffen einen Zusammenhang mit der Größe des Krankenhauses gebe. Das werde demnächst bekannter durch regelmäßige Veröffentlichungen der Weißen Liste, die die Komplikationsraten und die Qualitätsdefizite der einzelnen Häuser aufzeigen.
Oftmals bereiteten sich die Menschen jahrelang darauf vor, wo sie eine Wohnung kauften, aber sie recherchierten nicht, wo ein lebenswichtiger medizinischer Eingriff erfolgen soll. "Das wird sich ändern. Dann werden es die kleinen Krankenhäuser schwerer haben." Angesichts der ungewissen Zukunft der GroKo forderte Lauterbach mehr Tempo bei den gesundheitspolitischen Projekten der Bundesregierung.
Oftmals bereiteten sich die Menschen jahrelang darauf vor, wo sie eine Wohnung kauften, aber sie recherchierten nicht, wo ein lebenswichtiger medizinischer Eingriff erfolgen soll. "Das wird sich ändern. Dann werden es die kleinen Krankenhäuser schwerer haben." Angesichts der ungewissen Zukunft der GroKo forderte Lauterbach mehr Tempo bei den gesundheitspolitischen Projekten der Bundesregierung.
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US-Präsident Donald Trump soll über Jahre hinweg den guten Namen der britischen Königsfamilie genutzt haben, um den Verkauf von Immobilien anzukurbeln. Queen Elizabeth II. habe zwischen 1981 und 1995 wiederholt Gerüchten entgegentreten müssen, sie oder einer ihrer Verwandten würden sich für eine der Liegenschaften des Amerikaners interessieren, berichtet CNN. Es sei Trump höchstpersönlich gewesen, der diese Gerüchte in die Welt gesetzt habe. Eines davon habe 1983 auch Prince Charles und seine damalige Frau Pinzessin Diana betroffen. Sie, so lautete die Geschichte, hätten ein Apartment im Trump-Tower in New York in Augenschein genommen. Die Wahrheit sei nun in verschiedenen Biografien aufgedeckt worden.
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Der Bundestag will heute Nachmittag schärfere Maßnahmen gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit beschließen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, den dafür zuständigen Zoll mit mehr Personal und Kompetenzen auszustatten.
Bei der ersten Lesung des Entwurfs im April hatte Finanzminister Olaf Scholz erklärt, bandenmäßig organisierte Scheinfirmen, das Ausstellen von Scheinrechnungen in großem Stil, Schrottimmobilien, in denen Männer und Frauen zu Wucherpreisen lebten und das Kassieren von Kindergeld, ohne dass überhaupt Kinder da seien, könnten nicht hingenommen werden.
Der Bundestag will außerdem über die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz beraten. Grüne und Linke haben entsprechende Anträge eingebracht. Für die Änderung des Grundgesetzes wäre in Bundestag wie Bundesrat jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig.
Bei der ersten Lesung des Entwurfs im April hatte Finanzminister Olaf Scholz erklärt, bandenmäßig organisierte Scheinfirmen, das Ausstellen von Scheinrechnungen in großem Stil, Schrottimmobilien, in denen Männer und Frauen zu Wucherpreisen lebten und das Kassieren von Kindergeld, ohne dass überhaupt Kinder da seien, könnten nicht hingenommen werden.
Der Bundestag will außerdem über die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz beraten. Grüne und Linke haben entsprechende Anträge eingebracht. Für die Änderung des Grundgesetzes wäre in Bundestag wie Bundesrat jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit nötig.
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US-Onlinehändler Amazon will demnächst die ersten Pakete mit Drohnen ausliefern. Die ersten Lieferungen könnten womöglich schon "in den kommenden Monaten" zu Kunden geflogen werden, erklärte Amazon-Manager Jeff Wilke. Die entwickelten Drohnen könnten Pakete mit einem Gewicht unter 2,3 Kilogramm über eine Entfernung von bis zu 25 Kilometern transportieren. Das dauere weniger als 30 Minuten.
Die Drohnen würden wie ein Hubschrauber senkrecht starten und landen, schrieb Wilke. Sie würden auch bei starkem Wind stabil fliegen. Wo der Service angeboten werden soll, sagte Wilke nicht. Amazon hatte 2016 in Großbritannien erste Tests für die Auslieferung von Paketen mit Drohnen gestartet. (Foto: John Locher/dpa)
Die Drohnen würden wie ein Hubschrauber senkrecht starten und landen, schrieb Wilke. Sie würden auch bei starkem Wind stabil fliegen. Wo der Service angeboten werden soll, sagte Wilke nicht. Amazon hatte 2016 in Großbritannien erste Tests für die Auslieferung von Paketen mit Drohnen gestartet. (Foto: John Locher/dpa)
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Basketballstar Kawhi Leonard hat mit den Toronto Raptors im Finale der nordamerikanischen NBA einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Kanadier konnten gestern das dritte Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen Titelverteidiger Golden State Warriors mit 123:109 für sich entscheiden.
Der 27-jährige Leonard war mit 30 Punkten und sieben Rebounds der erfolgreichste Punktesammler für die Raptors. Kyle Lowry steuerte 23 Punkte und neun Assists zum Erfolg der Kanadier bei. Aufseiten der Kalifornier überzeugte Stephen Curry mit 47 Punkten, acht Rebounds und sieben Assists.
In der Finalserie geht Toronto damit mit 2:1 in Führung. Spiel vier wird morgen erneut im kalifornischen Oakland ausgetragen.
Der 27-jährige Leonard war mit 30 Punkten und sieben Rebounds der erfolgreichste Punktesammler für die Raptors. Kyle Lowry steuerte 23 Punkte und neun Assists zum Erfolg der Kanadier bei. Aufseiten der Kalifornier überzeugte Stephen Curry mit 47 Punkten, acht Rebounds und sieben Assists.
In der Finalserie geht Toronto damit mit 2:1 in Führung. Spiel vier wird morgen erneut im kalifornischen Oakland ausgetragen.
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Staatssekretär Gerd Billen aus dem Bundesjustizministerium hat vor einem Zugriff von Ermittlern auf die Daten von Sprachassistenten und Smarthome-Geräten gewarnt. Die Strafverfolgungsbehörden müssten zwar auf der Höhe der Zeit sein, "aber der Schutz der persönlichsten Lebensbereiche und die Freiheit jedes Beschuldigten, sich nicht selbst zu belasten, setzen Grenzen", sagte Billen der "Rheinischen Post". Diese dürften nicht durch Technologien umgangen werden.
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Die geplante Grundsteuer-Reform von Finanzminister Olaf Scholz würde vor allem den Bürgern in Ostdeutschland Steuererhöhungen einbringen. Das zeigen Berechnungen des Steuerzahlerbundes, über die die "Bild"-Zeitung berichtet.
Der Verband habe bundesweit für seine Mitglieder errechnet, wie sich ihre Grundsteuer verändern würde. "Bei unseren Beispielen gibt es zwar auch Fälle, bei denen die Belastung leicht abnimmt. Doch insgesamt fallen im Durchschnitt etwa 70 Prozent mehr Grundsteuern an", zitiert die Zeitung den Steuerzahlerbund. Das betreffe vor allem den Osten.
Die vom Bundesverfassungsgericht bis Ende 2019 geforderte Reform kommt derzeit nicht voran. Vor allem Bayern will, dass den Bundesländern erlaubt wird, von einer Bundesregelung abzuweichen.
Der Verband habe bundesweit für seine Mitglieder errechnet, wie sich ihre Grundsteuer verändern würde. "Bei unseren Beispielen gibt es zwar auch Fälle, bei denen die Belastung leicht abnimmt. Doch insgesamt fallen im Durchschnitt etwa 70 Prozent mehr Grundsteuern an", zitiert die Zeitung den Steuerzahlerbund. Das betreffe vor allem den Osten.
Die vom Bundesverfassungsgericht bis Ende 2019 geforderte Reform kommt derzeit nicht voran. Vor allem Bayern will, dass den Bundesländern erlaubt wird, von einer Bundesregelung abzuweichen.
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Walmart-Chef Doug McMillon, hat den US-Kongress zu einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns aufgefordert. Das auf Bundesebene geltende Minimum von 7,25 Dollar pro Stunde sei zu niedrig, sagte McMillon gestern bei der Hauptversammlung des größten US-Einzelhändlers. Es sei Zeit für einen "durchdachten Plan" des Kongresses für eine Anhebung.
Walmart, der größte Arbeitgeber der US-Privatwirtschaft, steht seit Langem selbst wegen relativ geringer Gehälter in der Kritik. Beim Aktionärstreffen in Rogers im US-Bundesstaat Arkansas warf der von einer Gewerkschaft eingeladene demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders Walmart "Hungerlöhne" vor und forderte eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Dollar pro Stunde.
Walmart, der größte Arbeitgeber der US-Privatwirtschaft, steht seit Langem selbst wegen relativ geringer Gehälter in der Kritik. Beim Aktionärstreffen in Rogers im US-Bundesstaat Arkansas warf der von einer Gewerkschaft eingeladene demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders Walmart "Hungerlöhne" vor und forderte eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Dollar pro Stunde.
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In den USA hat die Zahl der Masernfälle die Tausendermarke überschritten. Seit Jahresbeginn seien 1001 Infektionen mit der gefährlichen Krankheit registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden gestern mit. Die Zahl sei eine "beunruhigende Erinnerung" daran, wie wichtig es sei zu vermitteln, dass Impfungen sicher seien.
Die Masern gelten in den USA seit 2000 offiziell als ausgerottet. Trotzdem wurden in dem Land seitdem jedes Jahr Dutzende oder gar Hunderte Masernfälle gezählt. Die bisherige Höchstzahl wurde 1992 mit 963 Fällen erreicht. Diese Zahl wurde nun innerhalb eines halben Jahres übertroffen.
Die Masern gelten in den USA seit 2000 offiziell als ausgerottet. Trotzdem wurden in dem Land seitdem jedes Jahr Dutzende oder gar Hunderte Masernfälle gezählt. Die bisherige Höchstzahl wurde 1992 mit 963 Fällen erreicht. Diese Zahl wurde nun innerhalb eines halben Jahres übertroffen.
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BVB-Kapitän Marco Reus ärgert sich noch immer über die vergebene Titelchance der abgelaufenen Saison. "So richtig werde ich damit erst abschließen können, wenn ich nach der Zeit mit dem Nationalteam in den Urlaub gehe", sagte der Fußballnationalspieler dem "Kicker". Borussia Dortmund hatte im Herbst zeitweise neun Punkte vor den Bayern gelegen, dann aber einige wichtige Punkte liegen gelassen. "Es tat richtig weh, weil die Chance diesmal einfach unglaublich groß war", sagte Reus.
Über die Niederlage im Titelrennen habe er sich sogar doppelt geärgert, erklärte der 30-Jährige. "Denn wir haben den Titel nicht nur verpasst, sondern müssen uns das Versäumen auch selbst zuschreiben, weil wir zwischenzeitlich deutlich vorne lagen", sagte Reus.
Je näher sein Karriereende rücke, desto intensiver liege das Augenmerk auf dem Gewinn der Meisterschaft, bekannte Reus. "In den nächsten zwei, drei Jahren muss es jetzt dann aber auch mal klappen", sagte der Offensivspieler. (Foto: Ina Fassbender/AFP)
Über die Niederlage im Titelrennen habe er sich sogar doppelt geärgert, erklärte der 30-Jährige. "Denn wir haben den Titel nicht nur verpasst, sondern müssen uns das Versäumen auch selbst zuschreiben, weil wir zwischenzeitlich deutlich vorne lagen", sagte Reus.
Je näher sein Karriereende rücke, desto intensiver liege das Augenmerk auf dem Gewinn der Meisterschaft, bekannte Reus. "In den nächsten zwei, drei Jahren muss es jetzt dann aber auch mal klappen", sagte der Offensivspieler. (Foto: Ina Fassbender/AFP)
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Aber auch auf dem Spielfeld läuft derzeit alles gegen Neymar. Beim 2:0-Erfolg Brasiliens gegen Katar im Vorfeld der Copa América hat sich der Stürmer erneut den Fuß verletzt. Bereits nach 20 Minuten musste der Stürmer von Frankreichs Meister Paris St. Germain ausgewechselt werden, nahm zunächst mit dickem Eisverband auf der Bank Platz. Neymar ließ den Kopf immer wieder in den Händen versinken und wurde schließlich von zwei Betreuern gestützt in die Kabine geführt. Noch vor Spielschluss machte er sich auf Krücken auf den Weg zu einer genaueren Untersuchung.
Im Februar des vergangenen Jahres hatte Neymar im gleichen Fuß eine schwere Bänderdehnung sowie einen Haarriss im äußeren Mittelfußknochen erlitten. Erst kurz vor Beginn der WM in Russland wurde der Stürmer wieder fit. Beim Ligaduell mit PSG Ende Januar gegen Racing Straßburg wurde der Fuß erneut in Mitleidenschaft gezogen, auch hier folgte eine mehrwöchige Zwangspause. (Foto: Marcelino Ueslei/Reuters)
Im Februar des vergangenen Jahres hatte Neymar im gleichen Fuß eine schwere Bänderdehnung sowie einen Haarriss im äußeren Mittelfußknochen erlitten. Erst kurz vor Beginn der WM in Russland wurde der Stürmer wieder fit. Beim Ligaduell mit PSG Ende Januar gegen Racing Straßburg wurde der Fuß erneut in Mitleidenschaft gezogen, auch hier folgte eine mehrwöchige Zwangspause. (Foto: Marcelino Ueslei/Reuters)
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Die Brasilianerin, die Fußballstar Neymar eine Vergewaltigung vorwirft, hat ihre Vorwürfe gegen den Stürmer bekräftigt. Sie sei Opfer einer "Aggression zusammen mit einer Vergewaltigung" geworden, sagte Najila Trindade Mendes de Souza in einem gestern ausgestrahlten Interview mit dem brasilianischen Sender SBT.
Die junge Frau hatte Neymar, der für den französischen Meister Paris Saint-Germain spielt, nach eigenen Angaben über das Onlinenetzwerk Instagram kennengelernt. Sie sei dann nach Paris gereist, weil sie Sex mit dem weltberühmten Fußballer haben wollte, sagte sie auf SBT. Neymar habe Flug und Hotel bezahlt. Bei ihrem ersten Treffen habe sich Neymar aber brutal und aggressiv verhalten. Danach sei es dann zu der Vergewaltigung gekommen.
Die junge Frau hatte Neymar, der für den französischen Meister Paris Saint-Germain spielt, nach eigenen Angaben über das Onlinenetzwerk Instagram kennengelernt. Sie sei dann nach Paris gereist, weil sie Sex mit dem weltberühmten Fußballer haben wollte, sagte sie auf SBT. Neymar habe Flug und Hotel bezahlt. Bei ihrem ersten Treffen habe sich Neymar aber brutal und aggressiv verhalten. Danach sei es dann zu der Vergewaltigung gekommen.
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Angesichts der Krise in der Regierungskoalition ist die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland für eine Neuwahl des Bundestags. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 52 Prozent für einen solchen Schritt aus, nur 27 Prozent plädierten für eine Fortsetzung des Bündnisses von Union und SPD. 21 Prozent machten keine Angaben.
Von den SPD-Wählern sind sogar 58 Prozent für ein Ende der GroKo und nur 26 dagegen. Unter den Anhängern der Union sind die Neuwahl-Befürworter mit 36 zu 49 Prozent dagegen in der Minderheit.
Von den SPD-Wählern sind sogar 58 Prozent für ein Ende der GroKo und nur 26 dagegen. Unter den Anhängern der Union sind die Neuwahl-Befürworter mit 36 zu 49 Prozent dagegen in der Minderheit.
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Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hat seine Niederlage bei der Parlamentswahl in Dänemark eingeräumt. "Wir hatten eine fantastische Wahl, aber die Macht wechselt", sagte Løkke gestern am späten Abend vor Parteianhängern in Kopenhagen. Er habe seine sozialdemokratische Kontrahentin Mette Frederiksen bereits angerufen und ihr davon berichtet, dass er bei Königin Margrethe II. am heutigen Vormittag seine Rücktrittsunterlagen einreichen werde. Er sei jedoch bereit, eine Regierung der politischen Mitte unter seiner Führung zu bilden.
In einem Telefoninterview des TV-Senders TV2 sagte Løkke zuvor, so wie es aussehe, werde Frederiksen eine Mehrheit an Mandaten hinter sich haben. Sie müsse deshalb die Chance erhalten, eine Regierung zu bilden. "Ich glaube nicht, dass das einfach für sie wird", sagte er.
Die Sozialdemokraten waren laut Hochrechnungen mit rund 26 Prozent stärkste Kraft bei der Dänen-Wahl geworden. Løkkes Venstre kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf 23,4 Prozent.
In einem Telefoninterview des TV-Senders TV2 sagte Løkke zuvor, so wie es aussehe, werde Frederiksen eine Mehrheit an Mandaten hinter sich haben. Sie müsse deshalb die Chance erhalten, eine Regierung zu bilden. "Ich glaube nicht, dass das einfach für sie wird", sagte er.
Die Sozialdemokraten waren laut Hochrechnungen mit rund 26 Prozent stärkste Kraft bei der Dänen-Wahl geworden. Løkkes Venstre kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf 23,4 Prozent.
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Der Bundesvorsitzende der Tafeln, Jochen Brühl, hält eine mögliche Legalisierung des Einsammelns von Lebensmitteln aus Abfallcontainern für zu kurz gegriffen. "Es ist zwar gut, das zu entkriminalisieren. Aber am Ende hat es doch einen bitteren Nachgeschmack", sagte Brühl in Köln. "Man muss sich doch vielmehr darüber Gedanken machen, warum diese Waren überhaupt in dem Container sind. Da geht es um unser Konsumverhalten."
Die Justizminister der Länder beraten seit gestern in Lübeck unter anderem darüber, ob die Entnahme von Lebensmitteln aus Müllcontainern vor Supermärkten künftig straffrei sein soll.
Die Justizminister der Länder beraten seit gestern in Lübeck unter anderem darüber, ob die Entnahme von Lebensmitteln aus Müllcontainern vor Supermärkten künftig straffrei sein soll.
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Ab heute gelten die Regeln des neuen Urheberrechts. Die Regierungen in den EU-Staaten haben zwei Jahre Zeit, die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen. Grund genug für EU-Kommissar Günther Oettinger, noch einmal offensiv für das Vorhaben zu werben. "Es wird sich im Markt erweisen, dass dies faire Regeln sind", sagte der CDU-Politiker in Brüssel. Oettinger selbst hatte 2016 als Digitalkommissar den Vorschlag für die Reform vorgelegt.
Der Gesetzgebungsprozess war von massiven Protesten begleitet worden, vorwiegend von jungen Menschen. Zeitgleich zur wachsenden "Fridays for Future"-Bewegung formierte sich vor allem gegen Artikel 13 (im endgültigen Text Artikel 17) und die sogenannten Uploadfilter großer Widerstand. Dabei handelt es sich um Programme, die geschützte Inhalte schon beim Hochladen erkennen und aussortieren. Vor der entscheidenden Abstimmung des Europaparlaments gingen im März Zehntausende gegen das Vorhaben auf die Straße.
Der Gesetzgebungsprozess war von massiven Protesten begleitet worden, vorwiegend von jungen Menschen. Zeitgleich zur wachsenden "Fridays for Future"-Bewegung formierte sich vor allem gegen Artikel 13 (im endgültigen Text Artikel 17) und die sogenannten Uploadfilter großer Widerstand. Dabei handelt es sich um Programme, die geschützte Inhalte schon beim Hochladen erkennen und aussortieren. Vor der entscheidenden Abstimmung des Europaparlaments gingen im März Zehntausende gegen das Vorhaben auf die Straße.
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Die starke Zunahme tödlicher Badeunfälle speziell von Kindern alarmiert die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Die Ursache dafür sehen die Rettungsschwimmer in der Schließung vieler Schwimmbäder. Damit nämlich würden Gelegenheiten zum Schwimmenlernen verloren gehen. Die Zahl der Grundschüler, die nicht sicher schwimmen könnten, sei nach repräsentativen Studien von 50 Prozent im Jahr 2010 auf 59 Prozent im Jahr 2017 gestiegen. Mit einer Onlinepetition fordert die DLRG deshalb einen bundesweiten Masterplan zur Erhaltung der Bäder. Mehr als 100.000 Menschen hätten bereits unterschrieben. (Foto: Frank May/dpa)
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Mehr als 100.000 abgelehnte Asylbewerber haben seit 2014 Geld dafür bekommen, dass sie Deutschland wieder verlassen. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, kehrten etwas mehr als zwei Prozent von ihnen später wieder nach Deutschland zurück und stellten erneut einen Asylantrag. "2506 Personen von 102.761 abgelehnten Asylbewerbern, die freiwillig ausgereist waren, haben nach ihrer Wiedereinreise in den Jahren 2017 bis 2019 einen Asylfolgeantrag gestellt", heißt es in der Antwort.
Die meisten abgelehnten Asylbewerber, die im vergangenen Jahr von dem Bund-Länder-Programm zur Re-Integration im Heimatland profitierten, stammten aus Ost- und Südosteuropa. Am häufigsten nahmen Albaner (1345) und Serben (1088) die Förderung in Anspruch. Auch zahlreiche Menschen aus Georgien, Russland, Nordmazedonien und dem Irak entschieden sich für die Rückkehrhilfe. Kaum genutzt wurde die Förderung dagegen von abgelehnten Asylbewerbern aus Afghanistan und der Türkei.
Die meisten abgelehnten Asylbewerber, die im vergangenen Jahr von dem Bund-Länder-Programm zur Re-Integration im Heimatland profitierten, stammten aus Ost- und Südosteuropa. Am häufigsten nahmen Albaner (1345) und Serben (1088) die Förderung in Anspruch. Auch zahlreiche Menschen aus Georgien, Russland, Nordmazedonien und dem Irak entschieden sich für die Rückkehrhilfe. Kaum genutzt wurde die Förderung dagegen von abgelehnten Asylbewerbern aus Afghanistan und der Türkei.
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