Neues Fahndungsplakat "Sorry, GERHARD!"
Hannovers CDU-Kandidat für die Oberbürgermeister-Wahl, Clemens Stroetmann, entschuldigt sich auf seine Weise für das "Schröder-Plakat". Er schrieb sich selbst zur Fahndung aus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Hannover - Auf diesem Plakat zur niedersächsischen Kommunalwahl ist der Kopf von Stroetmann von vorne und im Seitenprofil zu sehen. Darunter steht: "Sorry, GERHARD!". "Ich habe mich selbst zur Fahndung ausgeschrieben", sagte Stroetmann bei der Vorstellung des Plakates. Und es sei mehr als eine Werbung in eigener Sache, wenn er in Hannover "Sorry, Gerhard" sage, behauptete der CDU-Politiker.
Das von seiner Partei zurückgezogene Schröder-Plakat zum "Rentenbetrug" bezeichnete Stroetmann als missglückt. Hannover kämpfe fair, betonte er. Die Form des Wahlkampfes für die Kommunalwahl im September könne provokant und witzig, müsse in der Sache aber fair sein.