Neues Ziel Kanzlerin Merkel?
Berlin - In der CDU müsse mehr von unten nach oben debattiert werden, sagtedie designierte Parteivorsitzende am Montagabend im "heute journal". Dann müsseallerdings das Meinungsbild zusammengefasst und gemeinsam nach außenvertreten werden. Sie gehe davon aus, "dass wir eine gute Truppewerden in der Führung der CDU".Der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" sagte sie, es gebe viele Fragen, "bei denen man die Diskussion ruhig einmal ein bisschen laufen lassen kann, bevor man sich einschaltet. Und es gibt Führungsfragen, bei denen man selbst möglichst früh die Richtung vorgibt. Weder das eine noch das andere darf manübertreiben; die Kunst liegt darin, die richtige Unterscheidung zu treffen."Wichtig sei vor allem, "dass wir fair und ehrlich miteinander umgehen, dass wir die Argumente austauschen, dass wir Mehrheitsabstimmungen haben und dann uns auch nach dieser Mehrheit richten", sagte Merkel in den "Tagesthemen". Die Partei habe Anspruch darauf hat, dass ihre Kandidatur mit Lust und Spaß an der neuen Aufgabe verbunden sei. "Ansonsten wäre ich ... von vornherein schon eine Fehlbesetzung", sagte die neue Integrationsfigur.
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