Pakistan: Sieben mutmaßliche Terroristen verhaftet - DER SPIEGEL
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Pakistan Sieben mutmaßliche Terroristen verhaftet

Pakistans Polizei hat am Wochenende in der Hafenstadt Karachi insgesamt sieben Mitglieder einer extremistischen Moslem-Organisation festgenommen. Das gaben die Behörden am Sonntag nach der Festnahme von zwei weiteren Verdächtigen bekannt.
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Die Islamisten der Gruppe Harkatul Mudschahedin Al Aalami sollen an dem Bombenanschlag auf das US-Konsulat in Karachi im Juni, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen, beteiligt gewesen. Einer von ihnen wird auch der Beteiligung an dem Anschlag auf einen Bus mit französischen Marineexperten im Mai verdächtigt, bei dem elf Franzosen getötet wurden.

Zuvor waren am Freitag und Samstag insgesamt vier Mitglieder von Al Aalami verhaftet worden. Zwei von ihnen sollen geplant haben, andere bereits verhaftete Gesinnungsgenossen gewaltsam zu befreien und weitere Terroranschläge in Karachi zu verüben.

Bereits am Mittwoch waren sieben andere Al-Aalami-Mitglieder festgenommen worden, die ebenfalls mit dem Anschlag gegen das US- Konsulat in Verbindung gebracht wurden und einen Mordanschlag auf Präsident Pervez Musharraf geplant haben sollen.

Bei der Durchsuchung von Gebäuden, in denen sich die Verhafteten aufhielten, fand die Polizei Munition, Handgranaten, Raketen, Panzerabwehrraketen, Sturmgewehre und Kalaschnikows. Bislang wurden nach Polizeiangaben insgesamt 23 Mitglieder der Al Aalami im Zuge der Ermittlungen nach dem Anschlag auf das US-Konsulat festgenommen, unter ihnen die mutmaßliche Führungsspitze der Untergrundorganisation.

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