Parteispenden: Razzia bei der Debeka - DER SPIEGEL
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Parteispenden Razzia bei der Debeka

Staatsanwaltschaft, Polizei und Steuerfahndung haben den Hauptsitz der Debeka-Versicherung in Koblenz durchsucht. Über fingierte Lebensversicherungen soll das Unternehmen mehrere Millionen Mark an Parteien gespendet haben.
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Koblenz - Die Aktion hat nach Angaben der Debeka gegen neun Uhr am Mittwoch begonnen. Der Leitende Koblenzer Oberstaatsanwalt Erich Jung bestätigte bislang lediglich, dass es eine Durchsuchung gegeben hat. Nähere Auskünfte seien wegen der Wahrung des Steuergeheimnisses nicht möglich.

Debeka-Direktor Herbert Grohe nannte den Verdacht gegen die Firmengruppe nicht nachvollziehbar. Der Debeka werde vorgeworfen, mit Hilfe fingierter Lebensversicherungen mindestens 8,1 Millionen Mark Firmengelder entnommen und an Parteien gespendet zu haben. Grohe betonte, die Debeka spende allenfalls dreistellige Beträge und stelle gelegentlich auch ihre Mehrzweckhalle Parteien zur Verfügung. Die Debeka, die Deutsche Beamtenkasse, ist laut Grohe ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit.