Politbarometer: SPD verliert an Boden - DER SPIEGEL
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Politbarometer SPD verliert an Boden

Nach Zugewinnen in den vergangenen Wochen verliert die SPD dem jüngsten ZDF-Politbarometer zufolge in der Wählergunst wieder an Boden. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, lägen die Unionsparteien drei Prozentpunkte vor den Sozialdemokraten.
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Berlin - Die Politbarometer- Projektion des ZDF für die Sonntagsfrage sieht die CDU/CSU danach bei 34 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als noch vor zwei Wochen. Die SPD erreichte 31 Prozent (minus eins), die FDP erhielt weiterhin elf Prozent, die Linkspartei.PDS käme auf neun Prozent (plus eins). Die Grünen lägen unverändert bei zehn Prozent und die sonstigen Parteien kämen zusammen auf fünf Prozent (minus eins).

In der Frage nach der politischen Stimmung, die langfristige Überzeugungen und Bindungen an Parteien weniger berücksichtigt, verliert die SPD noch deutlicher. Hier kommen die Sozialdemokraten nur noch auf 29 Prozent (minus vier). Die CDU/CSU legt leicht zu auf 36 Prozent (plus eins), die FDP kommt auf elf Prozent (plus eins), die Linke auf acht Prozent (plus eins) und die Grünen bleiben bei elf Prozent.

In der Debatte über soziale Unterschiede in Deutschland waren 68 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Konflikte zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft stark ausgeprägt sind. 25 Prozent bezeichneten diese als nicht so stark und nur vier Prozent sehen keine Konflikte.

Mit der Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigten sich 65 Prozent eher zufrieden und 31 Prozent eher unzufrieden. 22 Prozent der Befragten waren der Meinung, der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) habe bessere Arbeit geleistet als seine Nachfolgerin, 27 Prozent sagten, er habe schlechtere Arbeit geleistet und 49 Prozent sehen keinen bedeutenden Unterschied.

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 24. bis 26. Oktober 1275 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

phw/ddp