Reaktionen: "Private Phantasien" - DER SPIEGEL
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Reaktionen "Private Phantasien"

Die Entscheidung von Schröder und Fischer, bei der Bundestagswahl 2006 erneut anzutreten, hat umgehend Reaktionen ausgelöst. Es gehe um die Fortsetzung der Reformpolitik, heißt es von der einen Seite, es sei ein Ablenkungsmanöver, von der anderen.
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Hamburg - Als Erste hat sich Grünen-Chefin Angelika Beer über die Entscheidung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Außenminister Joschka Fischer erfreut gezeigt: "Wir begrüßen absolut, dass wir mit einer klaren rot-grünen Perspektive die schwierige, aber notwendige Reformpolitik fortsetzen können." Vor allem sei erfreulich, dass der beliebteste Politiker Deutschlands auch bei der nächsten Bundestagswahl zum Grünen-Spitzenteam gehöre.

Bei der CSU wird die Entscheidung für eine neue Kandidatur als Ablenkungsmanöver gewertet. Generalsekretär Thomas Goppel sagte in München: "Das ist eine vom Kanzleramt losgetretene Scheindebatte, um von den wirklichen Problemen des Landes abzulenken." Die "verfrühte Personaldebatte" zeige, dass Schröder "noch nicht verstanden hat: es geht hier nicht um ihn und seine privaten Phantasien, es geht um Deutschland".