Reaktionen "Private Phantasien"
Hamburg - Als Erste hat sich Grünen-Chefin Angelika Beer über die Entscheidung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Außenminister Joschka Fischer erfreut gezeigt: "Wir begrüßen absolut, dass wir mit einer klaren rot-grünen Perspektive die schwierige, aber notwendige Reformpolitik fortsetzen können." Vor allem sei erfreulich, dass der beliebteste Politiker Deutschlands auch bei der nächsten Bundestagswahl zum Grünen-Spitzenteam gehöre.
Bei der CSU wird die Entscheidung für eine neue Kandidatur als Ablenkungsmanöver gewertet. Generalsekretär Thomas Goppel sagte in München: "Das ist eine vom Kanzleramt losgetretene Scheindebatte, um von den wirklichen Problemen des Landes abzulenken." Die "verfrühte Personaldebatte" zeige, dass Schröder "noch nicht verstanden hat: es geht hier nicht um ihn und seine privaten Phantasien, es geht um Deutschland".