Renten: Gesprächsrunde geplatzt - DER SPIEGEL
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Renten Gesprächsrunde geplatzt

Die für Freitag angesetzte neue Runde der Rentengespräche zwischen der Union und der rot-grünen Bundesregierung findet nicht statt. Der Grund: Die CDU könne angesichts der "völlig unbrauchbaren Datenlage" des Bundesarbeitsministeriums keine Detailfragen besprechen.
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Hannover - Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) sagte am Dienstag vor einer Sitzung der SPD-Fraktion in Berlin, die Union habe signalisiert, dass sie noch Zeit brauche, um sich auf die Gespräche vorzubereiten. "Diese Zeit müssen wir ihr geben", sagte Riester. Die Union habe um weitere Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums zur wirtschaftlichen Entwicklung gebeten. Noch habe sie aber nicht mitgeteilt, was wie genau wissen wolle. Unabhängig von der Verschiebung wolle die Union aber weiter über einen Rentenkonsens reden, sagte Riester.

Der Grund für die Absage sei die "völlig unbrauchbare Datenlage", die das Bundesarbeitsministerium bisher zur Verfügung gestellt habe, sagte Niedersachsens CDU-Sprecher Olaf Glaeseker in Hannover. Der niedersächsische CDU-Chef und CDU-Bundesvorstandsvize Christian Wulff leitet für die Union die parteiübergreifenden Rentenverhandlungen. Glaeseker sagte, ohne eine sichere Datengrundlage sei die CDU/CSU nicht bereit, Detailfragen zu besprechen.