Repnik "Meyer ist keine Fehlbesetzung"
Repnik sagte dem Sender, dass in der Frage des umstrittenen Wahlplakats von einem Fehltritt Laurenz Meyers nicht die Rede sein könne. Vielmehr müsse man in dieser reizüberfluteten Gesellschaft gelegentlich provozieren, um überhaupt aufzufallen. "Dies wiederum heißt auch, dass die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit immer auch eine Gratwanderung ist. Da kann man vielleicht mal übers Ziel hinausschießen." Die SPD streue in der Rentenfrage den Wählern Sand in die Augen. Die CDU werde sich jetzt inhaltlich mit der Regierung auseinander setzen.
"Man kann darüber streiten, ob man solch ein Plakat kleben soll", sagte der CDU-Politiker über das von Meyer vorgestellte Plakat. "Er wollte provozieren. Er wollte das Plakat nicht flächendeckend aufhängen. Die Provokation ist ganz offensichtlich gelungen."
Repnik entschuldigte die Kampagne unter anderem mit Plakaten, die "die SPD Bayern zu Politikern der Union ins Internet gestellt hat". Wer die gesehen habe, "der muss und kann nur feststellen, dass die andere Seite auch nicht zimperlicher ist".