Rühe: Job-Hopping nach Berlin - DER SPIEGEL
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Rühe Job-Hopping nach Berlin

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Trotz der Stimmenverluste für die CDU hat sich deren Spitzenkandidat Volker Rühe zufrieden über den Ausgang der schleswig-holsteinischen Landtagswahl geäußert. "Die CDU stabilisiert sich, sie ist wieder da, sie ist kampfbereit auch auf Bundesebene", sagte Rühe am Sonntagabend vor Parteifreunden in Kiel. Die Christdemokraten hätten einen "großartigen Kampf bergauf geführt und ein Teilziel erreicht". Wenn sie das Ziel, die Regierung in Kiel abzulösen, erreicht hätte, wäre es ein Wunder gewesen, betonte Rühe.

Rühe beglückwünschte Ministerpräsidentin Heide Simonis zu ihrem Wahlsieg.

Der CDU-Politiker betonte, er erkläre keine Kandidatur für die CDU-Führung, sondern halte sich an die Regeln. Die CDU werde sich am 20. März zusammensetzen. Wenn das Ergebnis schlechter gewesen wäre, hätte er sich allerdings gefragt, ob er in der Lage sei, Wähler an die CDU zu binden.

Rühe sagte weiter: "Ich glaube, dass ich mit zusätzlichem Gewicht mithelfen kann, die oder den Richtigen zu finden." Er sei ab sofort wieder Bundespolitiker, er habe von vornherein gesagt, er werde nicht Oppositionsführer im Landtag.

Die CDU habe sich stabilisiert in schwerer Krise und habe gerade in den letzten Wochen deutlich zugelegt. "Es war natürlich mehr als eine Landtagswahl", betonte Rühe. "Wenn es nur eine Landtagswahl gewesen wäre, hätten wir sie gewonnen." Der CDU-Spitzenkandidat zeigte sich froh über das Stimmenergebnis der FDP.