Schuldenpartei NPD hat Ärger mit Geldgebern
Die Finanzmisere der rechtsextremen NPD spitzt sich zu. Die hochverschuldete Partei, der derzeit der Verlust ihres Spendenkontos droht, hat offenbar große Probleme, bestehende Kreditverpflichtungen zu erfüllen. Der Ärger bei den Geldgebern wächst.
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Hamburg Die der NPD geneigten Finanzhelfer drohen offenbar damit, der rechtsextremen Partei den Geldhahn zuzudrehen. Es sei bereits "zu erheblicher Verärgerung von Geldgebern gekommen", heißt es nach SPIEGEL-Informationen in einem Schriftsatz des NPD-Anwalts Jürgen Rieger an das Berliner Verwaltungsgericht ferner zu "bösen Briefen und der Ankündigung, nie wieder der NPD ein Darlehen geben zu wollen".
Hintergrund der finanziellen Schieflage ist eine Parteispendenaffäre, die den notorisch klammen Rechtsextremen inzwischen einen Rückforderungsbescheid der Bundestagsverwaltung über rund 870.000 Euro einbrachte sowie die Reduzierung von Abschlagszahlungen der staatlichen Parteienfinanzierung. Die NPD hat dagegen geklagt.
phw