SPD: Protest gegen Schröders PDS-Angebot - DER SPIEGEL
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SPD Protest gegen Schröders PDS-Angebot

In der SPD regt sich Widerstand gegen das Angebot von Bundeskanzler Gerhard Schröder, die PDS künftig an Konsensrunden auf Bundesebene zu beteiligen. Das sei ein "Beitrag zur Etablierung" der PDS.
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Düsseldorf - Schröders Kurs sei "sehr gefährlich", kritisierte der SPD-Bundestagsabgeordnete Stephan Hilsberg, 1989 Mitbegründer und erster Vorsitzender der Ost-SPD. Im Gespräch mit der "Rheinischen Post" wertete Hilsberg die Einladung zu Konsensgesprächen als "Beitrag zur Etablierung der PDS". "Durch die Einbeziehung in die Konsensgespräche könnte sie einen neuen Schub bekommen", warnte Hilsberg - und dies ausgerechnet in einer Zeit, in der die PDS "in den Seilen" hänge.

Der ostdeutsche SPD-Politiker forderte eine klare Abgrenzung seiner Partei von der PDS. "Unsere politische Linie muss sein: 'Die PDS muss absterben. Das muss man eben fünf oder zehn Jahre durchhalten."

Führende CDU-Politiker hatten sich am Dienstag gegen einen Ausstieg ihrer Partei aus den Rentenkonsensgesprächen gewandt, nachdem die PDS signalisiert hatte, dass sie bei den Gesprächen nicht unbedingt mit der Union zusammen an einem Tisch sitzen muss.