Terrorangst Köhler warnt vor Hysterie
Angesichts der missglückten Kofferbomben-Attentate hat Horst Köhler zu Besonnenheit aufgerufen. Der Bundespräsident warnte vor Hysterie und Panik in Deutschland.
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Hamburg - Man müsse die Gefahr erkennen, "aber man darf auch nicht in Panik verfallen", sagte Köhler in Hamburg. "Wir haben erkannt, der Terror kennt keine Grenzen", sagte das Staatsoberhaupt. "Er geht über unsere Grenzen hinweg."
Es habe sich aber auch gezeigt, dass man im Kampf gegen den Terror erfolgreich sein könne, sagte Köhler. Internationale Zusammenarbeit sei der Schlüssel zur Bekämpfung des Terrorismus. Zugleich warnte der Bundespräsident vor einer Vorverurteilung ausländischer Mitbürger. "Es sollte nicht passieren, dass man jeden Menschen, der anders aussieht, als potenziellen Terroristen betrachtet", sagte er.
als/dpa/AP