Unifil: Die Bundeswehr im Libanon - DER SPIEGEL
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Unifil Die Bundeswehr im Libanon

Die Bundeswehr soll sich für zunächst ein Jahr an der Uno-Friedenstruppe Unifil im Libanon beteiligen. Das Mandat der Bundeswehr im Überblick.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Obergrenze: Die Obergrenze für das deutsche Unifil-Kontingent beträgt 2400 Soldaten.

Personal: Vorgesehen sind Einsatzkräfte der Marine (1500 Soldaten), Lufttransport (100), nationale Unterstützungs- und Sicherungskräfte (400), Ausbildungs- und Beratungspersonal für die libanesische Armee(100) sowie eine planerische Reserve (300).

Aufgabe: Führung der maritimen Operationen, Aufklärung und Überwachung des zugeteilten Seegebiets, Kontrolle des Seeverkehrs inklusive der Ladungen/Personen an Bord der Schiffe, Umleitung von Schiffen im Verdachtsfall, maritime Abriegelungsoperationen, Lufttransport, Eigenversorgung und Nothilfe.

Operationsgebiet: Einsatzgebiet (Area of Maritime Operations) der maritimen Task Force sind die libanesischen Küstengewässer ohne Ausnahme sowie ein Gebiet 50 Seemeilen westlich der libanesischen Küste. Hinzu kommt der Luftraum über beiden Gebieten.

Material: Vorgesehen sind eine Fregatte der Brandenburg-Klasse 123 und eine Fregatte der Bremen-Klasse 122 inklusive zweier Bordhubschrauber, vier Schnellboote sowie zwei Versorgungsschiffe (ein Einsatzgruppenversorger und ein Tender).

Kosten: Die Kosten des einjährigen Einsatzes werden auf 193 Millionen Euro veranschlagt. Davon sollen 46 Millionen Euro in diesem Jahr wirksam werden, für 2007 sind 147 Millionen Euro eingeplant.

Zeitraum: Das Mandat ist bis zum 31. August 2007 befristet.

als/ddp

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